Handball

RSV-B-Jugend gewinnt im Siebenmeterkrimi

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Nach dem erfolgreichen Siebenmeterschießen stellten sich die RSV-B-Junioren für die Siegerfotos auf.

Schalksmühle - Der Traum von der Oberliga lebt weiter, hing in der zweiten Runde der Qualifikation auf Verbandsebene aber am seidenen Faden. Erst im Siebenmeterschießen lösten die B-Jugend-Handballer des RSV Altenbögge in Schalksmühle ihr Ticket für die Endrunde am kommenden Wochenende.

Die Bönener, als Favorit und mit großer Fanunterstützung in den Märkischen Kreis gereist, hatten sich die Spannung allerdings selbst zuzuschreiben. „Wir waren im ersten Spiel noch im Sleep-Modus. Das war eine gefühlte Katastrophe“, meinte Trainer Thomas Wollek zum 15:15 gegen die SG Schalksmühle-Halver. Der Coach registrierte technische Fehler, vermisste Tempo und Druck. So half den Altenböggern auch die 9:7-Halbzeitführung nicht, die Gastgeber glichen in der Schlussminute aus.

„Wir hatten dann zwei Stunden Pause und sind dann in den richtigen Modus gekommen“, meinte Wollek: „Aber Druck war enorm.“ Schalksmühle hatte mittlerweile sein zweites Spiel gewonnen. Doch die Bönener waren im Turnier angekommen. Sie schafften zwei lockeren Siege gegen die SG Handball Detmold und die TG Hörste. Gegen Detmold gewann der RSV mit 38:14 (20:8), gegen Hörste mit 24:9 (13:5). Weil sich allerdings auch die SG keinen Ausrutscher mehr leistete, war aufgrund der Punktgleichheit ein Siebenmeterschießen nötig, um den Sieger zu ermitteln, der als Einziger weiterkommt.

 „Wir hatten alle einen Ruhepuls von 180“, beschreibt Wollek die Stimmung in der Halle. Die Oberliga ist das Ziel des Verbandsligameisters des Vorjahres – und das war stark gefährdet.

Doch die Bönener gewannen die Wahl und Jonas Weige verwandelte den ersten Siebenmeter. Dann hielt Marvin Wollek den Schalksmühler Versuch. Max Miebach baute die Führung aus, während die Gastgeber am Tor vorbeiwarfen. Felix Isenbeck erhöhte auf 3:0, ehe die SG zum ersten Mal traf. Tim Baeck warf allerdings vorbei, so dass Schalksmühle auf 3:2 verkürzte. Letztlich bewahrte aber Max Vogt, der wie Weige im Spiel gegen die SG noch von der Linie gescheitert war, die Nerven. Danach war nur noch Jubel aufseiten der Altenbögger.

Der RSV will sich für die Ausrichtung des Endrundenturniers bewerben und die Spiele dann in der Halle des HC Heeren durchführen. Gegner sind dann der TuS Ferndorf, die JSG Hesselteich/Loxten und wie schon in der ersten Runde Westfalia Kinderhaus.

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