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RSV-Auftakt mit zwei Neuzugängen gegen Ahlen II

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Von: Markus Liesegang

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Neu im RSV-Team: Tobias Filthaut.
Neu im RSV-Team: Tobias Filthaut. © © Andreas Rother

Vier Spiele finden am Sonntag in der Bönener Marie-Curie-Halle statt. Höhepunkt ist der Verbandsliga-Auftakt der ersten Mannschaft gegen Ahlen II.

Bönen – Ein ausgiebiger Handball-Sonntag steht beim RSV Altenbögge an. Alle vier Mannschaften von den Kreisligafrauen bis zur ersten Mannschaft treten nacheinander in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums an. Ein Handballfest soll es zudem werden. Vor allem für die Verbandsliga-Vertretung der Altenbögger, die ihren Saisonauftakt um 18 Uhr mit einem Heimspielsieg über die Ahlener SG II feiern will.

„Wir sind guter Dinge“, sagt Altenbögges Co-Trainer Timo Janisch. Es sei auch sicher ein Vorteil, dass der Gast schon ein Spiel absolviert habe. „Wir haben uns das Spiel der Ahlener in Oberaden angeschaut.“ Die Erkenntnis für das Trainerteam Janisch und Cheftrainer Nadim Karsifi aus dem 24:24-Remis: Ahlen setze fast zu 100 Prozent auf Schnelligkeit. „Wir haben dagegen ein Konzept erstellt“, so Janisch.

Er sieht die Mannschaft gut vorbereitet, auch wenn das Testspielprogramm eher spärlich war. „Das war aber auch Absicht, wir haben ja lange ohne Ball gearbeitet, haben Regenerationsphasen eingebaut, wollten eine Überbelastung vermeiden und in der Woche vor dem Ligastart keine Generalprobe“, erklärt Janisch. Allerdings sei man von einem Saisonbeginn Anfang September ausgegangen. Viel Spielpraxis in der Vorbereitung sei auch nicht unbedingt notwendig gewesen, da die Mannschaft ja zum Großteil die gleiche sei wie im vergangenen Jahr. Neuzugänge sind der Brambauer Alex Litvinov und der Hammer Zweimetermann Tobias Filthaut. „Die besitzen aber beide Spielintelligenz“, sieht Janisch hohe Anpassungsfähigkeit beim Rückraum statt der Inselbegabung eines klassischen Shooters.

Gerke-Einsatz fraglich

Fraglich sind für Sonntag noch Jonas Gerke, den der Oberschenkel zwickt, Rechtsaußen Philipp Isenbeck mit einer „ominösen Knieproblematik.“ Für ihn wird eventuell sein Bruder Felix auflaufen. Dann sind noch Dominik Weigel und Lukas Florian erkrankt. „Wir hoffen aber, dass ein Teil der vier einsetzbar ist“, so der Co-Trainer. „Unser Kader ist ansonsten aber auch groß genug.“

In den Vergleichen der abgelaufenen Saison trennten sich die Ahlener Drittliga-Reserve und der RSV Unentschieden. Das Heimspiel damals ging mit 24:22 an den Gastgeber, die Auswärtspartie an der Werse allerdings mit 29:25 an die SG. Einen Spieltag vor Saisonschluss musste sich aber keins der beiden Teams mehr strecken. Ahlen als Vierter, der RSV mit nur zwei Punkten Rückstand als Fünfter hatten den Ligaverbleib längst in der Tasche, Richtung Spitze war nichts mehr drin.

Ahlen sei zwar das einzige Reserveteam der Verbandsliga, mit einer Verstärkung aus der Drittligamanschaft rechnet das Altenbögger Trainerduo hingegen nicht. „Auch wenn es ja quasi ein Derby ist, das jede Mannschaft ja immer gewinnen will.“

Achter Mann beim RSV seit eh und je: das Publikum. „Ich rechne schon mit einer vollen Halle“, freut sich Janisch auch dahingehend auf den Start am Sonntag. „Schon am vergangenen Wochenende beim Auftakt der Zweiten in der Bezirksliga war die gut voll.“ Ahlen gehöre als Vertreter aus dem Handballkreis Hellweg zu den Derby-Gegnern wie Bergkamen, und Oberaden. Ein Teil des Publikums wird sicher dem Gast die Daumen drücken. Ahlens Rückraumspieler Christopher Supenkamp ist Bönener – er kann wohl auf die Familie zählen.

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