Handball

RSV Altenbögge verliert das Spiel und Röckenhaus

Max Röckenhaus verletzte sich fünf Minuten vor dem regulären Spielende am Knie.
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Max Röckenhaus verletzte sich fünf Minuten vor dem regulären Spielende am Knie.

Das Urteil des Trainers des RSV Altenbögge war so eindeutig wie einsilbig. „Schlechtes Spiel, schlechtes Ende“, ärgerte sich Jens Schulte-Vögeling nach dem 22:24 (8:12) des gastgebenden Verbandsligisten gegen den Landesligisten SG Ruhrtal.

Bönen - Altenbögges Ballverteiler Max Röckenhaus lag fünf Minuten vor dem regulären Spielende schreiend am Boden. Der Altenbögger war bei einer Abwehraktion gestrauchelt, verdrehte sich wohl das Knie und musste anschließend vom Platz getragen werden. Die Schiedsrichter pfiffen nach dieser Unterbrechung gar nicht mehr an.

Die Voraussetzungen, einen ersten Sieg einzufahren, schienen gut. Im Gegensatz zur erwartbaren 20:28-Niederlage am Donnerstag gegen den Oberligisten TuRa Bergkamen war der Kader der Gastgeber diesmal gut besetzt. Dominic Weigel, Lukas Florian, Laurens Stoffer und eben Röckenhaus waren zurück. Auch die Halle war diesmal mit knapp 70 Zuschauern ordentlich besucht. „Es ging auch gut los, aber nach zehn Minuten folgten unglaublich viele Fehlwürfe“, war beim Pausenbier aus den Mündern des Publikums zu hören.

Schute-Vögeling wird laut

Vorne lief es bei den Altenböggern in der zweiten Hälfte zeitweise besser, die Deckung wirkte aber nicht frisch. Spielte Ruhrtal schneller, riss der Gast Lücken am RSV-Kreis. Nah dran am Ausgleich waren die Altenbögger in der 43. Minute mit dem 16:17 durch Lukas Florian. Fünf Minuten später nutzten die Gäste eine doppelte Strafzeit gegen Florian und Sören Feldmann zum 19:22. Nach zwei verworfenen Tempogegenstößen nahm Schulte-Vögeling eine Auszeit. Der ansonsten eher ruhige RSV-Coach wurde laut, appellierte an die Mannschaft, das Spiel noch zu drehen. Das klappte bis zum Abbruch nur bedingt. Altenbögge schaffte es nur, den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen.

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