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RSV Altenbögge testet noch einmal gegen TuRa Bergkamen

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Von: Rainer Gudra

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Handball
Tobias Filthaut hat sich für den RSV Altenbögge als Glücksgriff erwiesen. © © Andreas Rother

Die Verbandsliga-Handballer des RSV Altenbögge-Bönen gehen mit großen Schritten der Saison 2022/2023 entgegen.

Bönen - Im zweiten Duell mit dem Oberliga-Absteiger und künftigen Ligakonkurrenten HC TuRa Bergkamen am Donnerstag (20.30 Uhr, Halle am Friedrichsberg) „wollen wir den Feinschliff reinkriegen“, sagt Trainer Nadim Karsifi. „Beide Seiten werden die letzten Sachen ausprobieren wollen.“ Wobei die Saison für den RSV erst am Sonntag, 17. September, mit dem Heimspiel gegen die Ahlener SG II beginnen wird (18 Uhr, MCG-Halle) – und sich weder Karsifi noch sein Bergkamener Kollege Thomas Rycharski nicht voll in die Karten schauen lassen wollen. Sie treffen am 6. November in der Liga erstmals aufeinander.

Das erste Aufeinandertreffen in der noch frühen Testphase hatte der HC TuRa in Bönen knapp mit 21:20 für sich entschieden, nun wird sich im Rückspiel zeigen, wie weit sich beide Teams im weiteren Verlauf der Vorbereitung entwickelt haben. Ursprünglich sollte der Leistungsstand bereits in der vergangenen Woche ermittelt werden, doch Corona- und Krankheitsfälle im Umfeld hatten zur Absage geführt.

Am Donnerstag sind aus dem ASV-Kader mit Sören Feldmann, Eike Jungemann, Max Röckenhaus und Luca Tröster fraglich. Als Volltreffer hat sich derweil die Verpflichtung von Tobias Filthaut aus der Reserve des Bundesligisten ASV Hamm für die Position Rückraum rechts herausgestellt. Mit seiner Drittliga-Erfahrung habe sich Filthaut als „menschliche wie sportliche Bereicherung für uns“ herausgestellt, berichtet Karsifi. Der 2,02-Riese bringe „genau die Länge mit, die wir auf der Seite vermisst haben. Er ist sehr aktiv und richtig gut am Ball.“ Was er auch gegen das Team von ASV-Legende Rycharski zeigen will.

Seit vier Wochen gehört der junge Rückraumspieler zu Karsifis Aufgebot. „Ich denke, dass er für sich einen neuen Abschnitt wollte und brauchte“, sagt sein neuer Trainer. „Man merkt, dass Tobi ein Spieler ist, der sich wohlfühlen muss. Ich glaube, bei uns kommt ihm das ganze Umfeld da entgegen“, sagt Karsifi.

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