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RSV Altenbögge souverän ins Halbfinale

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Von: Markus Liesegang

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Alex Litvinov und der RSV Altenbögge stehen im Halbfinale des Handball-Kreispokals.
Alex Litvinov und der RSV Altenbögge stehen im Halbfinale des Handball-Kreispokals. © liesegang

Handball-Verbandsligist RSV Altenbögge hatte in der Kreispokal-Vorrunde mit unterklassigen Teams keine Probleme.

Bönen – Ziel erfüllt: Gastgeber RSV Altenbögge steht nach Vorrundensiegen über den Kreisklassenvertreter HSG Soest sowie den Bezirksligisten TV Beckum im Halbfinale des Handball-Kreispokals der Hellweg-Region, das am 18. Februar ausgetragen wird. Dort wird der Handball-Verbandsligist entweder auf einen der Klassenkameraden TuRa Bergkamen und SuS Oberaden treffen oder aber den Oberligisten Soester TV, die sich erwartungsgemäß in den anderen Gruppen durchsetzten. Mit 32:9 (18:6) deklassierte der diesmal nicht wie in den Vorjahren mit einer gemischten, sondern mit der ersten Mannschaft angetretene Verbandsligist zum Auftakt des Turniers die HSG Soest. Vor übrigens recht magerer Kulisse, rund 50 Zuschauer fanden am Samstag den Weg in die Halle des Marie-Curie-Gymnasiums.

Schnell zog der Favorit gegen den vier Spielklassen tiefer notierten Gegner aus Soest davon. 8:0 hieß es nach ebenso vielen Minuten, 18:6 zur Pause. Der Grundstein zum Erreichen der Final-Four-Entscheidung war so nach zweimal 20 Minuten und 32 Toren gelegt. Beste Schützen waren die beiden Größten: Kreisläufer Dominik Weigel mit sieben, Rückraummann Tobias Filthaut mit acht Treffern.

Knapper, mit 21:12 (9:7), endete die nächste Partie gegen den Bezirksligisten TV Beckum. Bis zur siebten Minute war die Partie mit 3:3 ausgeglichen, dann setzte sich der RSV mit zwei Toren auf 5:3 ab. Der Bezirksligist hielt das Spiel bis zur Pause offen. Mit nur zwei Toren Vorsprung starteten die Altenbögger in die zweite Hälfte. In der 22. Minute kam Beckum noch einmal auf 8:9 heran, dann zog der Gastgeber das Tempo an – und davon.

„Okay, wir sind unserer Favoritenrolle schon gerecht geworden. Aber besser geht immer“, erklärte Lukas Prattke, der am Samstag den urlaubenden Cheftrainer Nadim Karsifi auf der Bank vertrat. „Wir hatten ja einen dünnen Kader. Und Beckum hat sich ja auch gewehrt.“ Der Rückraumspieler selbst musste am Samstag passen, da er die Spielpause genutzt hatte, um endlich in Sachen Schleimbeutel aktiv zu werden – er ließ sich operieren und ist daher derzeit noch nicht wieder zurück im Training.

Auch Max Röckenhaus fiel kurzfristig aus: „Ihn zwickte es“, so der Ersatz-Trainer. Sebastian Fröhling schaute ebenfalls nur zu. Und mit Marvin Wollek stand nur ein Torhüter auf der Platte. „Ich denke, Sebastian sollte geschont werden. Er ist ja nicht mehr der Jüngste. Priorität hat bei uns nunmal die Liga“, sagte Prattke.

Am 22. Januar empfängt der RSV die TG Hörste (18 Uhr) zum Auftakt der Restserie. Das RSV-Urgestein Prattke wird selbst nach der Winterpause ausschließlich zu den Spielen seines Vereins kommen können. Prattke besucht die Abendschule mit Ausbildung zum Maschinenbau-Techniker. Für Training reicht da momentan die Zeit nicht.

RSV - HSG: Wollek - Gerke (2), Sö. Feldmann (6), F. Isenbeck (4), Stefek (1), Weigel (7), P. Isenbeck (1), Litvinov, Filthaut (8), St. Feldmann (3), Jungemann

RSV - TV: Wollek - Gerke, Sö. Feldmann (8), F. Isenbeck (1), Stefek (2), Weigel (6), P. Isenbeck (1), Litvinov, Filthaut (2), St. Feldmann (1), Jungemann

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