1. wa.de
  2. Sport
  3. Bönen

RSV-Abwehr soll es gegen den Tabellenzweiten richten

Erstellt:

Von: Boris Baur

Kommentare

Christian Kleff ist einer von drei Rückkehrern beim RSV für das Spiel gegen Höchsten.
Christian Kleff ist einer von drei Rückkehrern beim RSV für das Spiel gegen Höchsten. © Liesegang

Bönen - Spitzenspiel für den RSV Altenbögge: Durch jahresübergreifend drei Siege in Serie und sogar sechs Erfolge aus den vergangenen sieben Partien hat sich der Aufsteiger aus Bönen auf den vierten Rang der Handball-Landesliga vorgearbeitet. Um noch weiter vorzurücken, müsste der RSV am Sonntag (18 Uhr) in eigener Halle den Tabellenzweiten TuS Borussia Höchsten schlagen. Und Trainer Mike Rothenpieler ist guter Dinge, dass das klappen könnte.

Derzeit liegen die Dortmunder vier Zähler voraus, ein Rückstand, den die Altenbögger selbstredend verkürzen wollen. „Das wird aber kein einfaches Spiel“, sagt Rothenpieler, der sich eine Taktik zurecht gelegt hat. „Wir müssen Höchsten so oft wie möglich ins gebundene Spiel bringen“, sagt er und verweist darauf, dass der RSV dann seine Stärken in der Abwehr voll ausspielen kann. Mittlerweile werden die Bönener in der Tabelle mit den zweitwenigsten Gegentoren hinter Spitzenreiter Recklinghausen geführt. Der Schnitt liegt bei unter 2,5 Treffern pro Partie.

Am Sonntag treffen zwei unterschiedliche Spielsysteme aufeinander, denn die Borussia führt die Liga mit 419 Toren an. „Wir müssen unsere Deckung dagegenstellen“, sagt Rothenpieler, der unbedingt die Gegenstöße des TuS unterbinden möchte. Höchsten wiederum wird die Begegnung schnell machen wollen. Die Dortmunder lauern in ihrer offensiven 3:2:1-Abwehr auf Ballverluste und wollen mit Tempo ins Laufen kommen – ganz so wie beim 32:26-Hinspielerfolg.

Doch diese Partie lässt Rothenpieler nicht als Maßstab gelten. „Da waren wir ersatzgeschwächt, sind ohne Kreisläufer und mit drei Spielern aus der zweiten Mannschaften angetreten“, betont der Trainer, dass es am zweiten Spieltag ein ungleiches Kräftemessen war. Die Personalprobleme sind aber mittlerweile Geschichte. Für das Rückspiel fehlen dem RSV nur Timo Weber (krank) und Tim Gerwien (Arbeit). Frederik Betz soll in der Reserve weiter Einsatzzeit sammeln. Im Vergleich zum 26:20-Sieg in Herne vor einer Woche kehren Tino Stracke, Andre Brandt und Christian Kleff zurück. Das sind nicht nur drei Akteure, die die Alternativen im Rückraum erhöhen, sondern auch Spieler, die „für einige Tore gut sind“, freut sich der Trainer über den breit gefüllten Kader. - bob

Auch interessant

Kommentare