RW-Teams mit kleinen Änderungen in Sommerrunde

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Tim Heinemann (links) schlägt jetzt auch im Sommer wieder für die Rot-Weißen auf.

BÖNEN -  Lange dauert es nicht mehr, dann geht es für die Tennisspieler wieder auf die rote Asche. Die Plätze des TV Rot-Weiß Bönen am Südfeld sind weitgehend bearbeitet. Der Westfälische Tennis-Verband (WTV) hat derweil schon einmal die Spielpläne für die Sommerrunde veröffentlicht (siehe Kasten rechts). Die Bönener schlagen erstmals am 3. Mai auf.

Noch warten die Rot-Weißen darauf, dass der WTV am 1. April die Mannschaftsaufstellungen der Gegner veröffentlicht. Bei den RW-Teams hat es ein paar Änderungen gegeben.

So wird Sjoeke Nüsken in die erste Damen-Mannschaft aufrücken. Die 13-Jährige ist seit dem Winter bei den Erwachsenen spielberechtigt. „Sie hat die Stärke“, ist sich Trainer Peter Haukamp sicher, dass das Talent einige Punkte in der Ruhr-Lippe-Liga sammeln wird. Für die Sommersaison fällt Sophie Dammann verletzt aus. „Das bedaure ich sehr“, sagt Haukamp, der dem Team zutraut, oben mitzuspielen.

Die Damen-Reserve hat im Vergleich zum Vorjahr Zuwachs erhalten. In Person Leonie Schott (Jahrgang 1994) und Melina Terlinden (1995), die vor der Wintersaison vom TV Speckbrett Hemmerde ans Südfeld gewechselt sind. Dazu sollen Kelly-Ann Lohmann und Michelle Hochfeld (beide 2011) aus dem RW-Nachwuchs nun auch draußen Erfahrungen sammeln. „Das ist eine schlagkräftige Truppe“, sagt Haukamp. Die Kreisliga-Saison beginnt erst Ende Juni.

Die RW-Herren wollen nach einem enttäuschenden vergangenen Spieljahr, das mit nur einem Sieg und dem Abstieg endete, in der Kreisliga wieder in die Spur finden. „Wir wollen eine Klasse tiefer gucken, was geht“, ist Haukamp gespannt. Er hofft, dass das Team sich nach oben orientiert. Viel wird davon abhängen, ob Daniel Wetjen rechtzeitig fit wird. Bönens Nummer eins setzte zuletzt drei Monate mit dem Training aus. Mehr Qualität erhält das Team durch die Rückkehr von Tim Heinemann, der sein einjähriges Gastspiel beim TC Geithe schnell wieder beendete. „Das ist eine sehr junge Truppe. Da arbeitet die Zeit für uns“, prophezeit Haukamp.

Dieser Satz gilt auch für die zweiten Herren in der 1. Kreisklasse. „Das sind absolute Youngster“, so der Coach. Lediglich Mannschaftsführer Christian Bartsch ist über 18 Jahre alt. Neu ist Noah Fitzon. „Der ist eine Verstärkung“, sagt Haukamp über den Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend. Nachdem für die Herren-Reserve im Vorjahr nur Marvin Zimmermann ein Einzel gewann, „spielen die Jungs jetzt in der richtigen Liga“, meint Haukamp.

Neuerungen gibt es auch bei den drei Bönener Mannschaften, die auf WTV-Ebene antreten:

Die Damen 50 sind wieder zurück in die Westfalenliga aufgestiegen. „Wir sind eine Fahrstuhlmannschaft“, weiß Mannschaftssprecherin Ute Bresser. Sie begrüßt Viviane Stura wieder im Kader, die ihren 50. Geburtstag gefeiert hat und hinter Ulrike Kaluza an Position zwei für Punkte gegen den Abstieg sorgen soll. „Ich hoffen, das wir mal drinbleiben“, meint Bresser.

Die Herren 65 haben in Uli Pelzer eine echte Verstärkung für die Westfalenliga-Saison erhalten. Er spielte in der Vorsaison für den Ruderverein Rauxel noch Regionalliga. Da seine Teamkollegen die Altersklasse wechselten und er noch jung war, schloss er sich den Bönenern an und übernimmt gleich die Spitzenposition. Nachdem im Vorjahr Hartmut Tölle und Horst Garczarek in einigen Spielen fehlten, soll diesmal mehr herausspringen als Platz vier.

Zu Bönens Herren 70 rückte Wilfried Rogalski auf, der dort hinter Udo Lang und Hermann Maletz an Nummer drei aufschlagen soll. Im sechs Mann starken Team werden alle ihre Matches in der Verbandsliga erhalten. Das Ziel lautet Klassenerhalt – „und ich glaube, dass werden wir auch schaffen“, ist Lang guter Dinge. - bob

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