Handball

Max Röckenhaus darf wieder auf seiner Lieblingsposition ran

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Max Röckenhaus durfte beim Auswärtssieg gegen den ASC Dortmund wieder in der Mitte auflaufen.

Erst notgedrungen als Linksaußen im Einsatz, dann zurück in der Mitte - und prompt siegreich. Altenbögges Max Röckenhaus spricht über den Saisonstart.

Bönen -  Zum Landesliga-Auftakt musste Max Röckenhaus notgedrungen Linksaußen spielen. Positionsinhaber Dennis Geckert war verletzt. Der RSV verlor in eigener Halle mit 24:29 gegen den TV Brechten. Eine Woche darauf wechselte Röckenhaus auf die angestammte Position in der Mitte. 

Die Altenbögger Handballer gewannen die Auswärtspartie beim ASC Dortmund mit 22:20. Trotzdem will der 20-Jährige den Erfolg nicht an seiner Person festmachen. „Ich fühle mich in der Mitte deutlich wohler, dort spiele ich ja bereits seit 15 Jahren“, sagt der Rechtshänder, der 2018 von der SG Unna-Massen nach Bönen wechselte. Ohne die Unterstützung der Mitspieler würde er seine Wirkung aber in jedem Fall verfehlen. „Das war ein schlechtes Spiel von uns“, blickt er folgerichtig auf das Heimspiel vor elf Tagen zurück.

Besser, viel besser, lief es eine Woche später. Geckert übernahm links. „Er hat dort ja auch eine hohe Qualität“, betont Röckenhaus. Der Wiedergenesene unterstrich die Aussage mit fünf Toren. Und auch der Spielmacher, vier Treffer, war zufrieden. Er spielte offensiv in der Mitte durch und wurde in der Verteidigung geschont. „Der Wechsel Angriff, Abwehr klappte auch.“ Röckenhaus hatte keine Probleme, die Konzentration über 60 Minuten hoch zu halten. „Dafür war die Vorbereitung gut“, blickt er zurück.

Führungsperson Sören Feldmann fehlte

Nicht so gut sei es gewesen, dass Sören Feldmann ausfiel. „Ganz schlecht, ohne ihn ins erste Spiel zu gehen“, erklärt Röckenhaus, „wir brauchen ihn ja nicht nur als Spieler von dieser Qualität, sondern auch als Führungsperson.“ Bis gegen Ende der Vorbereitung wechselten sich die beiden als Spielmacher ab. Obwohl Röckenhaus die lange Erfahrung von Feldmann vom Alter her abgeht, der 20-Jährige strahlt eine enorme Ruhe aus. Warum? „Das ist schwer zu beantworten. Das ist mein Spielstil. Und es klappt gut, weil meine Mitspieler mir die Unterstützung geben“, versucht sich Röckenhaus an einer Erklärung. „Ich habe nicht die Erfahrung eines 25-, oder 30-Jährigen. Aber ich übernehme gerne die Verantwortung, sehe mich als verlängerten Arm des Trainers.“ Der, Jens Schulte-Vögeling, gebe in jedem Fall die Marschroute vor.

„Ich empfinge auch keinen Druck“, erklärt der Mittelmann weiter. „Lob ist schön“, sagt er, angesprochen auf die hohe Einschätzung seiner Fähigkeiten, unter anderem von Ex-Mitspieler Marius Schrage. „Aber ich lerne auch aus Kritik.“ Die Fehlerquote wolle er wie jeder Handballer gering halten, „aber sie passieren“. Mit der von außen an ihn herangetragenen Erwartungshaltung könne er durchaus umgehen.

Die Euphorie mitnehmen

Schlechter umgehen könnten er und die Mannschaft mit einer weiteren Heimniederlage. „Wir wollen die Euphorie des Auswärtssieges mitnehmen in die nächsten Spiele, den Fans zeigen, was in uns steckt und sie in unserer Halle glücklich machen“, verspricht Röckenhaus eine bessere Vorstellung am Sonntag. Die RSV-Sieben erwartet dann um 18 Uhr die HSG Herdecke-Ende.

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