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Bergkamener Max Röckenhaus will mit dem RSV Altenbögge Tempohandball spielen

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Von: Markus Liesegang

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Max Röckenhaus will sich in seinem ersten vollständigen Seniorenjahr beim RSV durchsetzen. © Thiemann

Max Röckenhaus ist 19 Jahre jung, viele seiner neuen Mitspieler beim RSV Altenbögge deutlich älter. „Aber es kommt ja auf die Art, Handball zu spielen, an“, erklärt der von der SG Unna-Massen gekommene Neuzugang seine Motivation, nach Altenbögge zu wechseln.

 „Und das hat nicht nur mit dem Alter zu tun.“ Die Spielweise des heimischen Landesligisten, Tempohandball, sage ihm zu. „Tino hat bei mir und zwei weiteren Spielern schon in der Saison in Massen angefragt, ob wir nicht für die Senioren des RSV spielen wollen“, erzählt Röckenhaus. Altenbögges Coach Tino Stracke haderte bekanntlich während der kompletten Spielzeit mit der Ausfallserie im Rückraum. Die beiden anderen JSG-A-Junioren mit Doppelspielrecht für die Senioren mussten passen, da sie zum Studium nach Hamburg verzogen sind. Röckenhaus griff hingegen gerne zu. „Ich habe mir einige Spiele angesehen. Und die nicht so körperbetonte, schnellere Spielweise gefiel mir. Ich bin ja nicht so der Brecher, sondern lebe von meiner Schnelligkeit“, unterstreicht er.

Zusage nach Probetraining

Nach einem Probetraining sagte der Bergkamener also zu. Neben der Idee vom Handball, passt auch die räumliche Nähe, wichtig für ein intensives Training: Röckenhaus absolviert eines duales Studium zum Bachelor of Laws bei der Kreisverwaltung Unna mit Theorieeinheiten in Dortmund. „Ich denke, dass ich in der A-Jugend sicher einer der Leistungsträger war“, sagt der Rechtshänder. Er wurde mit den Massener C-Junioren Landesliga-Meister, spielte danach Verbands- und Oberliga für den Altjahrgang B-Jugend. Die sportliche Ausbildung im Nachwuchsbereich passt gut zu der seiner jungen RSV-Kollegen wie Niklas Kaftan.

Von Uwe Nitsch gelernt

„Von Uwe Nitsch und Tim Fehring, meinen A-Jugendtrainern in der Verbandsliga habe ich viel gelernt“, erklärt er. Seniorenerfahrung hat er in der vergangenen Saison in der Bezirksliga gesammelt. Acht Spiele bestritt er für die SG: „Das waren auch gute Spiele von mir mit viel Einsatzzeit.“ Trotzdem sah er sich bei den Senioren in Massen und sieht sich in der Landesliga-Sieben des RSV ganz klar im Lernmodus und nicht als Führungsspieler. Auch wenn es ihn kitzelt: „Ich habe ja ein gutes Spielverständnis und Übersicht, entwickle eigene Ideen“, sagt der Rückraumgestalter. Seine neuen Mitspieler würden das auch unterstützen. „Wir haben einen gemeinsamen Nenner“, freut sich Röckenhaus über das Verständnis: „Es passt auch menschlich.“ Auf der Platte fehle im Augenblick noch die Feinabstimmung. „Laufwege und Automatismen passen noch nicht optimal.“ Verständlich. Schwächen habe er in der Abwehr: „Auch wenn ich im Training mit Lukas Florian oder Florian Warias im Mittelblock gar nicht so schlecht ausgesehen habe, in der Liga sieht das wohl anders aus.“ Natürlich will er spielen, Einsatzzeiten. „Aber es ist mein erstes komplettes Seniorenjahr“, gibt er sich bescheiden, „und da heißt es erst einmal, Erfahrungen in einer neuen Liga zu sammeln.“

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