TuS-Ringer wollen zurück auf Platz fünf

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Abdussamed Ünal steht gegen Hürth/Rheinbach vor seinem vierten Kampf in der Verbandsliga-Saison.

Bönen -  Drei Kampftage sind in der Ringen-Verbandsliga noch zu absolvieren. Am Wochenende vor Weihnachten ist die Saison schon wieder vorbei. Die Entscheidungen sind (voraussichtlich) gefallen.

Sportliche Absteiger gibt es aufgrund der beiden zurückgezogenen Mannschaft aus Aachen und von Annen/Heros nicht. Simson Landgraf kann am Wochenende die Meisterschaft perfekt machen. Dahinter geht es um die Platzierungen – und da ist auch die TuS Bönen als Sechster mit dabei.

Kirchlinde hat sich durch einen kampflosen Sieg über Krefeld an den Bönenern vorbeigeschoben, die nun das gesteckte Saisonziel, Platz fünf, zu verpassen drohen. „Das ist undankbar, weil wir den Dritten Rheinhausen und den Fünften Kirchlinde geschlagen haben“, sagt TuS-Kapitän Daniel Keim, für dessen Team es am Samstag um 19.30 Uhr (Waage 19 Uhr) gegen den Tabellenvierten RG Hürth/Rheinbach geht. Um Platz fünf noch zu erreichen, zählt gegen Hürth und danach gegen Kirchlinde nur ein Sieg“, erklärt Keim. Auch die Kölner Gäste liegen derzeit mit drei Punkten Vorsprung in Reichweite. Da Bönen aber zum Abschluss gegen Liga-Primus Landgraf antritt, während Hürth noch auf Schlusslicht Mülheim trifft , ist ein Vorbeiziehen aber wohl eher unwahrscheinlich.

Erst einmal gilt die Konzentration sowieso dem Kampf am Samstag in der Goethehalle. Dort fehlen Bönen Marvin Manz (80 kg), der als Kampfrichter im Einsatz ist, und Schwergewicht Jihad El-Cheickh Hassan (privat verhindert). Während Letztere entweder von Fatih Karabulut oder zur Not von Sebastian Strzalka ersetzt wird, reißt der Ausfall von Manz eine größere Lücke. Der junge Abdussamed Ünal kommt daher zum vierten Mal als Ersatz zum Einsatz. Da Hürth in dieser Gewichtsklasse und auch in 75 kg griechisch-römisch stark besetzt sind, dürften auch für Bruder Bedri Ünal die Trauben hoch hängen.

Mitentscheidend werden die Kämpfe in den unteren Gewichtsklassen. Karsten Wegner geht in 66 kg als Favorit ins Rennen. Stephan Schwark könnte jedoch auf den starken Jan Fromm treffen, der eine 10:3-Bilanz aufweist. „Stephan ist aber echt gut drauf“, hofft Keim auf Punkte. Im Leichtgewicht kommt Marc Hauke zum Einsatz, der im Hinkampf fehlte. Die vier kampflosen Zähler führten damals mit zum 24:16-Sieg für Hürth. Hauke ist aber immer für einen Sieg gut. „Hürth ist auswärts oft schlechter besetzt“, ist Keim auf die Aufstellung der Gäste gespannt. - bob

TuS: 57 kg Marc Hauke, 61 kg Stephan Schwark, 66 kg Karsten Wegner, 70 kg Daniel Keim, 75 kg Lukas Korte, Bedri Ünal, 80 kg Abdussamed Ünal, 86 kg Güney, 98 kg Ramazan Alkan, 130 kg Fatih Karabulut (?)

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