Zweiter Teil des Sommerturniers

Nordbögge-Lerche setzt auf Klassiker und neue Kicks beim Springturnier

Nach der Dressur vor zwei Wochen wird in Nordbögge nun gesprungen.
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Nach der Dressur vor zwei Wochen wird in Nordbögge nun gesprungen.

Mit der Parcours-Besichtigung zur Springpferdeprüfung der Klasse A startet der zweite Teil des Sommerturniers des Reit- und Fahrvereins Nordbögge/Lerche am Freitag um 14 Uhr. Zwei Wochen nach den Dressurreitern sind am Schmerhöfeler Weg die Springreiter an der Reihe. Bis Sonntag werden 18 Prüfungen unterschiedlichster Anforderungen bis zur Klasse M angeboten. Kaum weniger als in den virusfreien Jahren zuvor, wie Nordbögges Pressesprecherin Lisa Kissing betont.

Bönen – „Wir haben kein Mannschaftsspringen, den traditionellen Abschluss am Samstagabend angeboten“, sagt sie. Der Verein verzichtete auf diese Ausschreibung der Prüfung mit viel Publikums- und Athletenverkehr, da die Situation zum Planungszeitpunkt des Turniers noch unsicher gewesen sei. Auch auf eine andere Attraktion verzichtet Nordbögge am Wochenende: Das Kostümspringen wurde gestrichen. „Man traut sich ja in diesen Tagen nicht, viel zu planen – und gerade dieser Wettbewerb macht ohne Zuschauer ja gar keinen Sinn.“

„Wir sind davon ausgegangen, dass die Situation sich nicht so entspannt“, blickt Kissing mit ein wenig Bedauern auf die Zeit der Planungen zurück. „Aber dann wurde ja am 8. Juli so gut wie alles aufgehoben“, sagt sie in Bezug auf die damals geforderten Corona-Schutzmaßnahmen. Das Dressurturnier hatte davon schon erheblich profitiert. Eine Maskenpflicht besteht auf dem Außengelände der Reitanlage nicht. Alle Sprünge werden Richtung freiem Himmel gehen, in der Halle findet kein Wettkampf statt. „Wir empfehlen trotzdem das Tragen einer Maske“, sagt Kissing.

Der Verein geht von vielen Zuschauern aus. „Bei unserem Dressurturnier waren es schon mehr, als wir erwartet hatten“, erklärt die Pressesprecherin. Und Springreiten sei massentauglicher.

Konkurrenz-Turnier „klaut“ einige Meldungen

Das Turnier in Nordbögge mit vielen sportlichen Angeboten für Anfänger und junge Pferde zieht Publikum und Reiter aus der Region an. Mit den Meldezahlen ist der Verein zufrieden. Es sind mit 635 am Anfang der Woche zwar deutlich weniger als in den Hochzeiten mit über 1500 Starts. Aber das und die erstmalige Trennung der beiden Disziplinen ist eben der Pandemie geschuldet. Meldungen sind an den Turniertagen noch möglich.

In den hochklassigeren Prüfungen L und M hätte sich der Verein dennoch mehr Teilnehmer gewünscht. „Aber zeitgleich läuft in Olfen-Vinnum das Turnier“, spricht Kissing von der „Konkurrenz“ in der Nachbarschaft mit einem ähnlichen Angebot.

Prüfungen mit steigender Schwierigkeit

Mehr Kick verspricht der Veranstalter den Reitern mit zwei neuen Prüfungen. Am Sonntag werden A- und L-Springen mit steigenden Anforderungen angeboten. Das heißt bei der Prüfung der Klasse A, dass auf Sprünge mit einem Sternchen zwei mit zwei Sternchen und abschließend solche mit L-Niveau verlangt werden. Im Wettbewerb der Kategorie L stehen dann dementsprechend Hindernisse der Anforderung M im Parcours.

Auch, wenn es in diesem Jahr einige Änderungen geben wird. Ganz klassisch wird die Veranstaltung am Sonntag enden. Zum Abschluss reiten die Platzierten der Prüfung M mit Stechen die Ehrenrunde durch das sandige Rechteck am Schmerhöfeler Weg.

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