RFV Nordbögge-Lerche hat Sommerturnier zweigeteilt

Sommerturnier in Nordbögge: Die Dressurreiter machen den Anfang

Raus aus der Halle: Dieses Jahr zeigen die Dressurreiter draußen ihre Prüfungen.
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Raus aus der Halle: Dieses Jahr zeigen die Dressurreiter draußen ihre Prüfungen.

Gleich an zwei Wochenenden lädt der Reit- und Fahrverein Nordbögge-Lerche die Pferdesportfreunde auf seine Anlage am Schmerhöfeler Weg ein. Den Anfang machen die Dressurreiter, die am Samstag und Sonntag ihre Wettbewerbe bestreiten und dazu den großen Springplatz nutzen. Zwei Wochen später sind die Springer dann im Einsatz. Zuschauer sind zu beiden Veranstaltungen ausdrücklich erwünscht.

Bönen – Die Zweiteilung hat ihre Ursache natürlich in den Coronaschutzmaßnahmen. „Bei unserem Turnier sind super viele Menschen auf einem Fleck. Das ist bei uns ziemlich geballt“, sagt Pressewartin Lisa Kissing mit Blick auf die vergangenen, pandemiefreien Jahre. Die Entscheidung, beide Turniere zu trennen, fiel bereits vor einiger Zeit, als nicht abzusehen war, dass die Infektionszahlen im Juli so weit unten sind. Kurzfristig wollten die Nordbögger nicht mehr von ihrem Plan abweichen. Zumal es auch ein paar Vorteile gibt. „Das ist schön für die Zuschauer“, sagt Kissing, die können sich mit viel Raum rund um das Dressurviereck, das auf dem Springplatz aufgebaut wird, ausbreiten. Abstände können so eingehalten werden. In der Halle wären nur wenige Besucher zulässig gewesen, der Verein hätte ständig kontrollieren müssen.

Das hält sich nun in Grenzen. Die Gäste müssen sich lediglich per Luca-App oder Anwesenheitsnachweis einchecken. Dennoch sorgt die Ausweitung des Turnieres natürlich auch für Mehrarbeit beim RFV, schließlich müssen die Helfer an mehr Tagen als sonst vor Ort sein. „Wir machen das aber gerne“, sagt Kissing und fügt hinzu: „Der Vorlauf ist jedoch identisch“, sagt Kissing. Seit drei Wochen leisten die Vereinsmitglieder Arbeitsdienste, damit Reitplätze und Umfeld am Schmerhöfeler Weg im schönsten Licht erstrahlen.

Zehn Prüfungen ausgeschrieben

Sportlich haben die Nordbögger am Samstag vier und am Sonntag sechs Prüfungen ausgeschrieben. Das entspricht nahezu dem Programm von vor Corona. Lediglich die Dressurpferdeprüfung für junge Pferde wird nicht angeboten. „Da kommen vor allem Berufsreiter, und die hatten viel mehr Möglichkeiten an Turnieren teilzunehmen“, erklärt Kissing: „Wir wollen uns auf die Amateure konzentrieren.“

Los geht es am Samstag um 9.15 Uhr mit der L-Dressur auf Trense, den Abschluss macht die Prüfung der gleichen Schwierigkeitsstufe auf Kandare am Sonntag ab 14 Uhr. Dazwischen gibt es A-Prüfungen, Dressurreiterprüfungen und Reiterwettbewerbe.

Mit dem Meldeergebnis sind die Veranstalter zufrieden. 266-mal soll an den beiden Tagen der Sattel aufgelegt werden, damit Reiter und Pferd ihr Können im Viereck zeigen können.

Zeitplan

Samstag, 10. JuliSonntag, 11. Juli
9.15 Uhr Dressurprüfung Kl.L – Trense L3 ausw. 8.00 Uhr Komb. Dressur-/Springprüfung Kl.A – K2/2
12.30 Uhr Dressurprüfung Kl.A** - A8 9.45 Uhr Springreiterwettbewerb
13.45 Uhr Dressurwettbewerb – E410.45 Uhr Reiterwettbewerb – Schritt-Trab-Galopp
14.30 Uhr Dressurreiterprüfung Kl.A – RA1/211.15 Uhr Reiterwettbewerb – Schritt-Trab-Galopp
15.30 Uhr Dressurreiterprüfung Kl.A – RA1/211.45 Uhr Reiterwettbewerb – Schritt-Trab
12.30 Uhr Dressurprüfung Kl.A* - A2
14.00 Uhr Dressurprüfung Kl.L – Kandare L6 ausw.

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