Vorfreude auf Sommerturniere

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Ihre Reitanlage haben die Nordbögger schon in Schuss gebracht, jetzt muss nur noch das Wetter so werden wie beim letztjährigen Sommerturnier.

BÖNEN -  Beim Reit- und Fahrverein Nordbögge-Lerche und bei der Reitgemeinschaft Bönen-Hacheney ist von Ferienstimmung nur bedingt etwas zu spüren. Denn auf beiden Anlagen laufen die Vorbereitungen für die bald anstehenden Sommerturniere auf Hochtouren. Der RuF lädt vom 25. bis 27. Juli alle Reitsportfreunde ein. Die RG ist eine Woche später an der Reihe.

Die Vorfreude ist bei beiden Vereinen ist groß, schließlich sind die Großveranstaltungen die Höhepunkte der Saison. Außerdem heißen beide Klubs erstmals in diesem Jahr die Gäste aus der Umgebung willkommen. Im Winter hatten sie nämlich aus Vorsicht ihre Hallenturniere abgesagt, weil im Umkreis Pferde an Herpes erkrankt waren. „Wir haben uns damals mit den Tierärzten abgesprochen“, begründet RG-Pressewartin Carmen Rinkewitz den Schritt, den sie auch im Nachhinein für richtig hält, obwohl in Bönen zu keinem Zeitpunkt eine Ansteckungsgefahr bestanden hatte. Die Nordbögger gingen damals ebenfalls „auf Nummer sicher“, sagt das frühere Vorstandsmitglied Rolf Aust. Beim RuF gab es wie auf so vielen anderen Gestüten im Umkreis relativ schnell Entwarnung. Denn letztlich sollen lediglich in Werne zwei Pferde erkrankt gewesen sein.

Den Turnieren am Monatsende beziehungsweise ersten Augustwochenende steht jedenfalls nicht mehr im Wege. „Wir warten darauf, dass es losgeht“, sagt Aust. Die große Aufräumaktionen seinen abgeschlossen, jetzt stünde noch die Feinarbeit an. Die Nordbögger sind zurzeit froh über den Regen, der dem neue aufgeschütteten Sand auf dem Springplatz entgegenkommt. „Am Sonntag beim Public Viewing zum WM-Finale soll es aber wieder trocken sein“, erklärt Aust mit einem Lächeln.

Auch in Hacheney waren die Vereinsmitglieder fleißig, um die Anlage in den besten Zustand zu bringen. So wurde aufgeräumt und Blumen gepflanzt, im die Stangen für den Parcours gestrichen – und zur Belohnung auch das eine oder andere Mal anschließend gegrillt. Ein paar Neuerungen wird es beim Turnier ebenfalls geben. So ist ein „Dog and Jump“-Wettbewerb ins Programm aufgenommen worden, dazu gibt es Kutschfahrten für die Gäste sowie zum Beispiel einen neuen Schmuckstand.

Aus sportlicher Sicht blicken beide Vereine wieder auf ein prall gefülltes Starterfeld. „Alle Prüfungen, die wir ausgeschrieben haben, sind nahezu komplett gefüllt. Es ist kein Platz mehr frei. Der Zeitplan wird richtig eng“, sagt Aust stellvertretend.

Wenn die viele Arbeit rund um die großen Sommerturniere vorbei sind, wollen die Bönener und die Nordbögger sich dann absprechen, ob und wann sie die Hallenturniere durchführen wollen. „Wir holen das auf jeden Fall nach“, betont Rinkewitz. Ein Termin steht aber noch nicht fest. Beim RuF überlegen sie zudem, ob sie erstmals ein Kutschturnier veranstalten wollen. Schließlich haben einige Vereinsmitgleider, diese Disziplin zuletzt für sich entdeckt. - bob

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