RuF begrenzt Startplätze - Hacheney mit neuem Zeitplan

Der RuF Nordbögge-Lerche macht von 24. bis 26. Juli den Anfang mit den Bönener Reitertagen. Vom 31. Juli bis zum 2. August schließt sich die RG Hacheney an.

Bönen - Zum Pferdesport-Mekka der Umgebung wird die Gemeinde Bönen wieder Ende Juli/Anfang August. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden richten die heimischen Reitvereine, RuF Nordbögge-Lerche und RG Bönen-Hacheney, ihre großen Sommerturniere aus. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Zuerst sind die Nordbögger an der Reihe. Zum Schmerhöfer Weg sind die Reiter aus der Umgebung vom 24. bis 26. Juli eingeladen. Ab dem 31. Juli sind dann die Hacheneyer am Heideweg mit ihrer dreitägigen Veranstaltung an der Reihe. Zeit also die Anlagen in Schuss zu bringen.

Beide Vereine bieten ihren Gästen in diesem Jahr beachtenswerte Neuerungen. So gibt es in Nordbögge nun einen großen Abreiteplatz für die Springreiter. Bisher stand dort nur ein kleines Dreieck zur Verfügung, dass auf nicht allzu viel Gegenliebe stieß. Anfang Juni ging es mit den Umbauarbeiten hinter dem Kuchentheken-Häuschen los. Pünktlich zum Turnier ist ein 45x50 Meter großes Feld fertig. „Das macht die Verhältnisse für alle besser“, sagt Pressesprecherin Lisa Kissing.

Bei der RG wird ein neues Hindernis seine Premiere feiern. Für die Dreifach-Kombination suchen die Hacheneyer noch einen Namenspaten. Außerdem wurde der Zeitplan geändert. „Wir machen jetzt an allen drei Tagen Dressur und Springen. Das ist für die Besucher interessanter“, sagt Pressewartin Carmen Rinkewitz. Vorher war der Samstag allein für die Dressur reserviert. Dafür bangen die Verantwortlichen der RG um den traditionellen Feldgottesdienst, der immer Sonntagmittag abgehalten gibt. Doch wegen Personalkürzungen bei der Kirche könnte er, laut Rinkewitz und zu deren Bedauern, am 2. August zum letzten Mal durchgeführt werden.

Sie berichtet, nachdem auch bei der RG die Meldefrist abgelaufen ist, von bisher rund 1400 Nennungen. Das sind deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Das könnte daran liegen, das ZRFV Selm-Bork-Olfen sein Turnier, das sonst immer zeitgleich stattfand, verlegt hat. Und zwar eine Woche nach vorne.

Damit kollidiert es jetzt mit der Veranstaltung am Schmerhöfer Weg, die sonst ein Alleinstellungsmerkmal in der Umgebung an ihrem Wochenende hat. „Das macht sich bei Nennungen bemerkbar“, erklärt Kissing. Schließlich haben die Reiter rund um Werne eine kürzere Anreise nach Olfen-Vinnum. Doch die Nordbögger sind darum gar nicht böse. Denn im vergangenen Jahr platzte das Turnier des RuF mit 2100 Nennungen aus allen Nähten. So nahmen allein 78 Reiter am M-Springen teil. Für die 2015er Auflage ihres Turniers bauten die Verantwortlichen daher vor: Sie begrenzten schon in der Ausschreibung die Startplätze für einzelne Prüfungen, um organisatorische Spitzen abzufangen und für mehr Luft Zeitplan zu sorgen.

Die letzten Tage vor den Turnieren werden die Vereinsmitglieder nun ihre Anlagen auf Vordermann bringen. „Da wird alles rausgeputzt. Der Platz muss schließlich ordentlich sein“, betont Kissing. Außerdem lohne sich ein großes Unkrautzupfen auch erst direkt vor der Ankunft der Gäste, so Rinkewitz. Und spätestens, wenn die ersten Kuchen in den Ofen geschoben werden, geht es dann in die richtig heiße Phase. - bob

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