Problemlos: TuS-Damen landen Pflichtsieg

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Britta Gohrke fand immer wieder die Lücke im Block der Hernerinnen.

Bönen - Gut gelaunt bauten die Volleyballerinnen der TuS Bönen nach ihrem Verbandsligaspiel in der Goethehalle die Netze ab. Kein Wunder, hatten sie doch erstmals seit Oktober wieder einen Sieg eingefahren. Der war gegen das punktlose Schlusslicht SG Friedrich der Große Herne allerdings auch zwingend nötig. „Das war ein ganz wichtiger Pflichtsieg“, erklärte Trainer Michael Salaw daher nach dem 3:0 (25:16, 25:8, 25:14)-Erfolg. Die TuS hält Verfolger EVC Massen im Kampf um den ersten festen Nichtabstiegsplatz damit auf Distanz.

Salaw hatte zu seiner Zufriedenheit mehr gesehen, als eine irgendwie gelöste Pflichtaufgabe. „Es hat das funktioniert, was wir zuletzt einstudiert haben“, sah er eine weitere Leistungssteigerung seines Teams. Besonders mit dem Aufschlag überzeugten die Bönenerinnen. „Herne wusste nie, wo wir hinschlagen. Wir haben taktisch gut verteilt“, erklärte Salaw und freute sich über die variablen Angaben. Viele direkte Punkte machte die TuS, deckte immer wieder die Lücken in der Verteidigung der Gäste auf. „Der Gegner hatte große Schwierigkeiten sein Spiel aufzuziehen“, so Salaw.

Die Gäste sind allerdings aus der Landesliga für die abgewanderte alte Mannschaft zwangsrekrutiert und in der Verbandsliga überfordert. So spielte die SG zwar mit, baute aber nur selten Druck auf. Der Verlauf der Partie ist daher schnell erzählt. Im ersten Satz ging die TuS früh in Führung 11:5, war beim Stand von 16:9 schon auf der Siegerserie, ließ Herne jedoch noch einmal auf 20:16 herankommen, ehe Bönen den Sack zum 25:16 zu machte. „Ich musste der Mannschaft da sagen, dass nichts passiert ist“, sah Salaw aufkommende Nervosität.

Der zweite Abschnitt war dann von Beginn an einseitig. 9:2, 16:3, 25:8 lauteten die Etappen zum überlegenen Gewinn. Im dritten Durchgang ging es zunächst so weiter, als die TuS-Damen auf 9:3 davonzogen. Doch erneut schlichen sich kleine Fehler ein. Und wenn Herne Chancen auf Punkte besaß, nutzten sie die meist auch. Bei 14:11 schien es knapp zu werden, doch dann fingen sich die Gastgeberinnen wieder. Beim 19:12 war der Satz entschieden, mit 25:14 der Sieg eingefahren. „Meine Hauptaufgabe war, dass die Spannung oben bleibt“, hatte Salaw schon schwierige Partien zu coachen.

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