Premiere für „Lauf um den Förderturm“ rückt näher

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Rund um den Förderturm werden am 10. Januar auch die Parkplätze gut belegt sein.

Bönen - Bis Anfang der Woche waren bereits 81 Voranmeldungen bei den Lauffreunden Bönen für den ersten „Lauf um den Förderturm“ am 10. Januar eingegangen.

„Das ist ‘gefühlt’ mehr als in den Vorjahren. Dabei beginnt die heiße Phase der Voranmeldungen erst eine Woche vor dem Rennen“, sagt Pressewart Jürgen Korvin. Potenzielle Siegkandidaten hat er noch nicht ausgemacht: „Die melden erfahrungsgemäß erst recht spät.“

„Kurz vor Silvester mailen wir noch rund 1000 bisherige Teilnehmer von 'Rund um Flierich' an und schicken ihnen eine Kurzversion unserer Ausschreibung zu. Auch mit der Verteilung unserer Ausschreibung beim Silvesterlauf von Werl nach Soest bringen wir uns bei den Ausdauersportlern aus der Region noch einmal in Erinnerung“, nennt Korvin die Werbemaßnahmen, die er derzeit betreibt.

Auch auf anderen Ebenen sind er und seine Mitstreiter aktiv, damit für die Premiere des neuen Rennens alles bereitet ist. So fehlen noch ein paar der rund 80 Helfer, die den Erfolg der großen Laufveranstaltung garantieren. Ein Schwerpunkt ist neben der Streckensicherung die Zeiterfassung. „Es gibt für die Aktiven zwei wesentliche Dinge, die unbedingt funktionieren müssen, nämlich die vernünftige Einweisung unterwegs auf der Laufstrecke und die richtige Erfassung der Laufzeit im Ziel“, erklärt Korvin. Dabei gibt es in diesem Jahr viel Neues, ziehen die Lauffreunde nach 30 Jahren „Rund um Flierich“ doch bekanntlich aufgrund der geschlossenen und jetzt für Flüchtlinge bereitgestellten Ermelingschule in den Bönener Ortskern.

„Wir sind schon des Öfteren gefragt worden, wie wir unsere Strecke einschätzen. Wir konnten dann nur sagen, dass sie landschaftlich reizvoll ist. Ich denke aber auch, dass sie schnelle Zeiten zulässt, nur nicht bei jedem Wetter“, sagt Korvin. Die neue Strecke entlang der Seseke ist, wie man in Läuferkreisen sagt ‘topfeben’. Aber sie ist auch windanfällig. Deshalb bleibt abzuwarten, wie sich die Zeiten entwickeln und wo die künftigen Streckenrekorde stehen werden. „An die Fliericher Rekorde, herausgelaufen bei den Männern mit 29:35 Minuten im Jahre 2012 von Damte Kaushu Taye aus Äthiopien, und bei den Frauen die 34:16 bereits 1994 von Claudia Metzner aufgestellt, werden wir wohl so schnell nicht herankommen. Tolle Zeiten, trotz Schattweg“, meint Korvin.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hatten die Lauffreunde ihren letzten Ortstermin zusammen mit den Leuten vom Förderturm. „Wir haben da in aller Ruhe und im Detail den Aufbau geplant. Es gibt genug Platz für uns“, berichtet der Pressewart des Vereins. Die Stichworte dabei lauten: Umkleidemöglichkeiten, Startnummernausgabe, Kuchentheke, Grill, Getränke, Tombola, Siegerehrung, Urkundendruck und Wettkampfbüro. „Alles will bedacht sein“, sagt Korvin. Zusätzlich stehen den Athleten auch die Duschen und Umkleideräume in der Goethesporthalle zur Verfügung.

Die Unterstützung durch alle Beteiligten (Stiftung Förderturm, Förderverein Zeche Königsborn III/IV, TuS Bönen) sei laut Korvin bisher hervorragend gewesen. Und es gibt keinen Grund dafür, dass sich das ändert. „Wir haben das Gefühl, dass man sich über unseren Umzug zum Förderturm freut. Besser geht es nicht“, sind die Lauffreunde um Korvin schon gespannt auf das, was kommt. Die Wehmut für das Ende des traditionsreichen Rennen „Rund um Flierich“ weicht also langsam aber sicher der Vorfreude auf das Neue. - WA

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