RSV feiert ersten Sieg in der Bezirksliga

+
RSV-Coach Thomas Richter sprach nach dem Sieg in Lünen von einer starken Mannschaftsleistung.

LÜNEN -  Im zweiten Anlauf haben die Handballer des RSV Altenbögge den ersten Sieg in der Bezirksliga eingefahren. Der Aufsteiger bezwang Landesliga-Absteiger Lüner SV in dessen Rundsporthalle mit 22:19 (9:11). „Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben das als Mannschaft gut auf die Bühne gebracht“, sagte Bönens Trainer Thomas Richter nach 60 durchaus nervenaufreibenden Minuten.

Es war von Beginn an eine umkämpfte Begegnung, in der sich kein Team zu irgendeinem Zeitpunkt einmal absetzte. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, beschrieb Richter den Spielverlauf. Oft stand es Unentschieden, und erst kurz vor dem Ende der ersten Hälfte gelang es dem LSV, sich einmal eine Zwei-Tore-Führung herauszuwerfen. „Wir haben wieder einmal relativ viele Bälle verschossen“, kritisierte Richter die zwischenzeitliche Abschlussschwäche der Altenbögger.

Doch in einem Aufeinandertreffen mit „prägenden Abwehrreihen“, so Richter leistete sich auch Lünen einige Fahrkarten. Und so war der RSV kurz nach dem Wechsel wieder dran. Die Partie blieb eng, weil sich beide Mannschaften für ihre starken Defensivleistungen im Angriff zu selten belohnten. Bei den Bönenern waren dabei Dennis Geckert und Tom Beutner noch die torgefährlichsten Werfer.

Sieben Minuten vor Schluss bekamen die Gäste allerdings entscheidend Oberwasser. Beim Stand von 16:16 markierte Altenbögge zwei Treffer in Folge, der LSV verkürzte zwar, doch den Bönenern gelang es nun, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Der Grundstein für den 22:19-Sieg war gelegt. „Wir hätten da auch noch ein, zwei Tore mehr machen können“, sagte Richter: „Aber das war mir im Endeffekt egal“, war für den Trainer vor allem das Ergebnis wichtig. Und das wies den RSV als Gewinner der Partie aus.

Die Altenbögger, die zum Auftakt Jahn Dellwig 30:32 unterlegen waren, sind damit auch was die Punkteausbeute in der neuen Liga angekommen. Für Richter war der Erfolg für die weiteren Spiele enorm wichtig: „Die Jungs waren schon etwas nervös gewesen, aber das war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Denn der Coach sieht Luft nach oben bei seiner Mannschaft. „Wir müssen uns alle noch ein bisschen einspielen. Es wird noch zwei, drei Spiele dauern, bis wir da sind, wo wir hinwollen“, sagte Richter und verwies darauf, dass ihm in der Vorbereitung immer wieder Akteure fehlten und die Neuzugänge Melvyn Leniger und Steffen Denger erst spät zum Kader stießen. Denger, gegen Dellwig nur in der Defensive eingesetzt, durfte diesmal auch ein paar Minuten in der Offensive mitmachen. „Wichtiger war mir aber, dass er die Abwehr richtig gut zusammengehalten hat.“ - bob

RSV: Joneleit, Springhoff (n.e.) – Pieper, Geckert, Leniger, Stracke, Beutner, Michalik, Lublow, Florian, Bajramovic, Bettermann, Denger

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare