Fußball

Pokalkracher der IG Bönen gegen Rhynern - Cerci fordert die „passende Antwort“

Ferhat Cerci (links) und Co-Trainer Evren Karka haben bei der IG-Niederlage in Haltern die nötige Laufarbeit vermisst.
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Ferhat Cerci (links) und Co-Trainer Evren Karka haben bei der IG-Niederlage in Haltern die nötige Laufarbeit vermisst.

Ein lockerer Pokaleinstieg mit dem 5:0 beim Bezirksligisten SVE Heessen, dann eine herbe 2:4-Niederlage zum Meisterschaftsstart beim TuS Haltern II. So lautet die Pflichtspielbilanz des so ambitionierten Fußball-Landesligisten IG Bönen.

Bönen - Gerade dieser Dämpfer in der von ihm eindeutig höher bewerteten Meisterschaft, ärgert Ferhat Cerci. „Ich will die passende Antwort sehen“, fordert der IG-Coach in der zweiten Pokalrunde gegen den Oberligisten Westfalia Rhynern (Donnerstag, 18 Uhr, Rehbusch Bönen).

„Es wird natürlich nicht einfach“, weiß Cerci. Seine Elf spielt zwei Ligen niedriger als der Gast. Das personelle Potenzial ist bei den Bönenern zwar durchaus vergleichbar. Durch die vielen Neuzugänge ist die IG aber weiterhin in der Findungsphase. „Rhynern ist eine gestandene Oberligamannschaft, die gewachsen ist und seit Jahren zumindest in der ersten Saisonhälfte immer oben mitspielt“, zeigt er Bewunderung für die Konstanz beim Gegner. „Das ist eine Mannschaft“, sagt Cerci über den Gegner. „Die kommen über den Kampf, das ist Rhynerns eigentliche Stärke, auch wenn sie immer wieder herausragende Spieler dabei haben.“

Rhynern kann ein Vorbild sein für die IG

Die Westfalia sei in ihrer Geschlossenheit und dem Siegeswillen durchaus ein Vorbild für sein Team, meint der Bönener Coach. „Das ist eine Frage der Mentalität. Und diese Einstellung, 90 Minuten zu laufen, habe ich bei uns in Haltern vermisst. Wir haben nur 45 Minuten gut gespielt und uns dann hängen lassen.“ Die Konsequenz: „Gegen die Westfalia werden Spieler auflaufen, die am Sonntag nicht dabei waren“, sagt Cerci, „die haben eine Chance verdient und können sie nutzen.“ Seinen Fußballern gibt er mit auf den Weg, dass er Besserung erwarte. „Sonst wird es mal ein Training mit Laufen und ohne Ball geben.“

Namen nennt der Bönener Trainer keine. Ein Blick auf den Spielbericht am Donnerstag bringt die wohl ans Licht. Bis auf Don Niketta, der noch nicht so weit ist, fehlen Samet Akyüz (Sperre) und der offensive Neuzugang Emre Demir. Ansonsten stellt der Landesligist die Bestbesetzung auf den Rehbusch-Rasen. Apropos Rehbusch: Cerci hätte gerne auf eigenem Geläuf am Sportzentrum gespielt. „Der Rasen dort ist besser, nicht so huckelig“, meint er. Das ginge nicht, da dort das Training der TuS-Leichtathleten laufe, erklärte die Gemeindeverwaltung. „Wir sind froh, dass uns die SpVg Bönen ihren Platz zur Verfügung stellt“, betont Cerci. „Ein gutes Zeichen der Zusammenarbeit. Wenn der gemeinsame Platz unserer beiden Vereine am Zechenturm in ein, zwei Jahren fertig ist, werden wir ja auch zusammenarbeiten.“

Das Wunschspiel will Cerci gewinnen

Auch, wenn Cerci es anders sieht: Irgendwie ist das Pokalspiel nun doch das sowieso eingeplante Testspiel, das er schon lange angedacht hat. Nachdem es in der Vorbereitung nicht klappte, wollte der Bönener Trainer eine Freundschaftspartie gegen die Westfalia in den Saisonstart legen. Jetzt hat Cerci sein Wunschspiel, wenn auch zufällig, bekommen. Und er will es gewinnen.

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