Fußball

Gemeinde setzt bei Fußballplätzen auf notwendige Maßnahmen

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Der Aschehaufen am Rehbusch steht schon seit Oktober bereit, jetzt könnte bei sich besserndem Wetter die Auftragung beginnen.

Bönen - Die Situation der Bönener Asche- und Rasenplätze ist nicht gut. Die Gemeinde will aber weiter Instandhaltungsmaßnahmen vornehmen, auch wenn die Plätze in absehbarer Zeit wohl nicht mehr benötigt werden.

Zum dritten Mal in Folge hatte die Gemeinde vor diesem Wochenende die Aschen- und Rasenplätze für unbespielbar erklärt, noch bevor der Fußball- und Leichtathletikverband den Spielbetrieb wegen des Coronavirus bis zum 19. April aussetzte. Der anhaltende Regen in den Tagen zuvor hatte die Spielflächen zu sehr aufgeweicht. Die Sonnenstrahlen, die dann ab Samstag einsetzten, taten den Böden in vielerlei Hinsicht gut.

Arbeiten hängt von der Wetterlage ab

Wie die Gemeinde die Plätze auch unter dem beschlossenen Sportstättenentwicklungsplan, der neue Anlagen in Bönen und Flierich beinhaltet, noch in Schuss halten wird, teilte Jörg-Andreas Otte, der Fachbereichsleiter Familie, Sport, Schule, Kultur in der vergangenen Woche auf Anfrage mit. Grundsätzlich mache es aus Sicht der Verwaltung keinen wirtschaftlichen Sinn, größere Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen. „Wir beschränken uns daher auf den Austausch von Asche und notwendige Instandhaltungsmaßnahmen.“ Die Durchführung hänge von der Wetterlage ab. Deshalb sei der große Aschehaufen, der seit Oktober am Rehbusch bereitsteht, noch nicht verbaut worden. „Am Bockeldamm wird kein großflächiger Austausch stattfinden, sondern nur partielle Reparaturen.“ Durch die Aussetzung der Meisterschaft und der Trainingseinheiten sollte nun genug Zeit sein.

Die vorhandenen Ressourcen

Die Aschenplätze hatten zuletzt erneut eine deutliche Vergrünung aufgezeigt. Das liege laut Otte zum einen an der geringen Frequenz der Nutzung, zum anderen an Verschattung durch angrenzende Bäume und am Eintrag von Organik aus angrenzenden Grünflächen. „Der Bauhof ist bemüht, dieser Problematik mit den vorhandenen Ressourcen entgegenzuarbeiten“, erklärte der Fachbereichsleiter der Gemeinde Bönen.

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