Perfekte Schlussviertelstunde des RSV

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Tom Beutner steuerte sechs Treffer zum erst am Ende deutlichen Erfolg des RSV Altenbögge in Oberaden bei.

Bergkamen - Auch die Verbandsliga-Reserve des SuS Oberaden vermochte den Siegeszug des RSV Altenbögge in der Handball-Bezirksliga nicht zu stoppen. Durch den 33:22 (13:15)-Erfolg in der Römerberghalle schraubten die Bönener ihre Bilanz auf 20:4 Punkte hoch und verteidigten damit ihre Tabellenführung. Zwei Zähler zurück folgt Brambauer als Zweiter.

Das Aufeinandertreffen sei nicht so deutlich gewesen, wie es das Ergebnis aussagt, betonte RSV-Coach Mike Rothenpieler. Der sah sich schon nach zwei Minuten zum Handeln gezwungen und nahm eine Auszeit. Oberaden deckte offensiv und versuchte den starken Altenbögger Rückraum über die Halbpositionen aus dem Spiel zu nehmen. Rothenpieler hatte Angst, dass das klappen könnte und intervenierte. „Ich musste da etwas einnorden“, erklärte er.

So fand der RSV vorne wieder Optionen, obwohl die SuS-Reserve eine sehr laufintensive Spielweise an den Tag legte. Was bei den Gästen jedoch überhaupt nicht funktionierte war die Deckung. „Das war nicht das, was ich sehen möchte“, bilanzierte Rothenpieler angesichts von 15 Gegentreffern zu Pause. Oberaden führte im ersten Durchgang fast durchgehend, Bönen blieb aber dank der ordentliche Offensive in Reichweite.

Nach dem Wechsel fand der RSV auch defensiv langsam besseren Zugriff. Eine Viertelstunde leistete der Gastgeber allerdings noch effizient Gegenwehr. Die Altenbögger gingen mit 22:21 erstmals in Führung – und diktierten danach das Geschehen. Der überragende Thomas Wollek musste bis zur Schlusssirene nur noch ein einziges Mal hinter sich greifen. „Wolle hat den Ball magisch angezogen und war unser Sieggarant“, zeigte sich Rothenpieler begeistert von Torwart-Oldie.

Vorne reichte den Bönenern eine 50 Prozentquote beim Verwerten der Angriffe, um sich nach und nach absetzen. Dabei trafen die Gäste nicht einem per Gegenstoß, sondern drosselten das Tempo und spielten den Ballbesitz ruhig aus. Dabei half auch, dass Routinier Tino Stracke in der zweiten Hälfte auf Betriebstemperatur kam und zum sicheren Torschützen wurde.

Trotz der letztlich klaren Niederlage überwog bei SuS-Trainer Björn Grüter die Freude über die gute Leistung in den ersten 45 Minuten: „Darauf lässt sich nächste Woche auf jeden Fall aufbauen. Am Ende ist uns leider die Puste ausgegangen.“ Rothenpieler war zufrieden, hatte für die Woche aber noch Redebedarf: „Über die erste Halbzeit müssen wir uns noch unterhalten.“ - bob

SuS II: Makus, Schäfer – Gonschewski (3), Wagner, Jaszmann (4), Rodefeld (3), Krock, Titz, P. Schuchtmann (1), Neureiter (1), H. Schuchtmann (6/1), Stratmann (3), Schumacher (1)

RSV: Wollek (1.-60.), Karlin (n.e.) – Geckert (5/3), Beutner (6/1), Gerwien (4), Stracke (8/2), Brandt (1), Florian (1), T. Weber (2), Altner, J. Weber (3), Grzybowski, Goergens (1), Kleff

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