Oldendorf eine Nummer zu groß für TuS-Damen

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Richtig gut stand der Bönener Block nur in der Endphase des dritten Satzes.

BÖNEN -  Einen Sieg hatten sich die Volleyballerinnen der TuS Bönen gegen den Zweiten der Volleyball-Verbandsliga, dem OTSV Preußisch Oldendorf von vornherein nicht ausgerechnet. Deutlich und dem Tabellenstand entsprechend war letztlich auch das Ergebnis der Partie, ein 0:3 (18:25, 21:25, 31:33). Dass der Neuling in der Klasse durchaus bestehen kann, zeigte er in der Schlussphase des dritten Satzes. Der begeisternde, aber erfolglose Endspurt endete in der Verlängerung 31:33.

„Wir waren am Anfang einfach zu nervös“, erklärte Bönens Coach Michael Salaw den Verlauf der Begegnung. 6:9 lagen die Gastgeberinnen im ersten Satz zurück, als den TuS-Damen – zum Großteil BVB-Fans – ein aufmunterndes 1:0 für Dortmund von der Tribüne zugerufen wurde. Motivationsfördernd wirkte der Zwischenruf jedoch nicht. Oldendorf zog auf 17:10 davon. Eine kurze Angabenserie von Nadine Tewes zum 13:18-Zwischenstand. Eine weitere von Katharina Buhl auf 18:24 verhinderte ein schnelles Ende des Auftaktsatzes.

Das gleiche Bild zeigte sich auch im zweiten Abschnitt. Der Bönener Schlussspurt sorgte aber diesmal für nur vier Punkte Rückstand. „Das war ausschlaggebend, dass wir eigentlich durchgehend weit zurücklagen und hinterherlaufen mussten“, sagte Salaw.

Im dritten Durchgang holten die Bönenerinnen dann tatsächlich zu Beginn bis zum 5:5 mit. Und besser: Sie egalisierten den schon obligatorischen Fünf-Punkte-Rückstand von 9:14 auf ein 16:16. Mit 19:18 gingen die TuS-Volleyballerinnen schließlich sogar in Führung – nicht das letzte Mal in einer begeisternden Schlussphase mit einigen starken Ballwechseln. Nicht ohne Grund feierte das Publikum die Mannschaft des Gastgebers nach dem mit 31:33 unglücklichen Ausgang mit Applaus.

„Ich bin mir sicher, dass wir die Liga halten werden“, beruhigte Salaw nach Spielschluss seine Mannschaft und alle, die es hören wollten. Zumindest, wenn der TuS-Vertretung gelingt, die Leistung aus den Schlussminuten öfter zu bringen, wird dem auch so sein. „Und die schweren Gegner wie Werne und Oldendorf haben wir jetzt erst einmal hinter uns“, blickt der Coach auf die kommenden Spiele gegen den Fünften Lüdinghausen und dem Siebten Aassee. „Vor allem das Team aus Münster dürfte schlagbar sein.“ Die haben erst einen Sieg auf dem Konto, die Bönenerinnen zwei. - ml

TuS: Greinke, Karkowski, Gohrke, Rinschede, Maruhn, Tewes, Deutsch, Buhl, Keil, Schlensog, Scharwey, Fröhlich

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