VfK verliert auch das Kellerduell beim TuS 59

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Daniel Möller sah schon zum zweiten Mal in dieser Saison die rote Karte.

Bönen - Die erwartet schwere Saison des VfK Nordbögge hat mit der 2:4 (1:1)-Niederlage im Kellerduell der Fußball-Kreisliga A1 beim TuS 59 Hamm einen neuen Tiefpunkt erreicht. Punktgleich belegten die beiden Teams vor dem Spiel die beiden letzten Plätze. Während also den Hammern ein Befreiungsschlag gelang, droht der VfK, mehr und mehr den Anschluss zu verlieren.

Der Plan der Gäste, die Null möglichst lange zu halten, war nach 20 Minuten hinfällig. Patrick Lünemann brachte sein Team in Front. Die Partie gestaltete sich bis dato ausgeglichen, der VfK ließ wenig zu. Und Jürgen Serr haderte mit einer Szene nicht lange nach dem 1:0, wo er einen Platzverweis für die Gastgeber erkannt hatte. „Kevin Garske legt sich den Ball am Gegenspieler vorbei und wäre durch gewesen. Dann wird er per Foulspiel an einer klaren Torchance gehindert“, ärgerte sich der Nordbögger Coach. Trotzdem kämpfte sich sein Team mit dem 1:1 in der 38. Minute zurück. Daniel Möller köpfte zum verdienten Ausgleich ein. Die Glücksgefühle hielten aber nicht lange. Denn Matthias Zeidler antwortete prompt mit dem erneuten Führungstreffer für Hamm (40.).

„Wir kassieren immer wieder Gegentreffer durch eigene Nachlässigkeiten und individuelle Aussetzer“, ärgerte sich Serr über den Hang des VfK dazu, sich in das eigene Fleisch zu schneiden. Zu sehen war das beim 3:1: Robin Wittenborn parierte einen Elfmeter der TuS stark, beim Abpraller schlief die VfK-Defensive aber kollektiv und ließ Lünemann beim Nachschuss gewähren (53.). Danach musste der VfK kommen, viel sprang dabei aber nicht heraus. Stattdessen machte Zeidler den Sack mit dem 4:1 zu (65.). Der Anschlusstreffer durch Jonas Wiggermann kam zu spät (85.)

Die Blau-Weißen liegen nun schon fünf Punkte hinter dem Drittletzten TSC Hamm. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, es muss weitergehen“, forderte Serr. Tut es bereits am Dienstag gegen den VfL Mark, allerdings ohne Daniel Möller. Den Torschützen zum 1:1 verloren die personell ohnehin nicht optimal aufgestellten durch eine rote Karte in der 90. Minute. - tk

TuS 59: Girod – Mellmann, Winkler, Zeidler, Cyranek, Hindemit, Wagner (86. Graef), Lünemann (54. Obermann), Hahn, Gratza (79. Abass), Scheuer

VfK: R. Wittenborn – Garske, Siebert (54. Seepe), Frey, Oturak, Rodriguez, P. Wittenborn, Möller, Wache, Korth, Wiggermann

Tore: 1:0 Lünemann (20.), 1:1 Möller (38.), 2:1 Zeidler (40.), 3:1 Lünemann (53.), 4:1 Zeidler (65.), 4:2 Wiggermann (85.)

Rote Karte: Möller (Schiedsrichterbeleidigung/90.)

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