VfK will Spitzenreiter ärgern

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Raphael Thiemann (rechts) traf im Hinspiel gegen den TSC Hamm II dreimal.

BÖNEN - Punktgleich liegen der VfK Nordbögge und die IG Bönen im Mittelfeld der Fußball-Kreisliga A1. Große Sprünge sind nicht mehr drin. Dafür geht es für die Gegner noch um viel. Der VfK kann Tabellenführer Uentrop stürzen, die IG die Abstiegssorgen des Drittletzten TSC Hamm II vergrößern.

VfK Nordbögge – TuS Uentrop (Sonntag 15 Uhr, Feuerwache/Hinspiel 1:1).  Der VfK Nordbögge spielt in den noch ausstehenden sieben Begegnungen weder um den Auf- noch um den Abstieg. Nordbögge wird im gesicherten Tabellenmittelfeld die Saison beenden. Deshalb müssen sich die Nordbögger ihre verbleibenden Höhepunkte für das laufende Spieljahr selbst suchen. Das Heimspiel gegen den TuS Uentrop ist so eines. „Es gibt ein, zwei Spiele, die für uns sicherlich noch mal reizvoller sind als die anderen. Uentrop gehört dazu“, sagt VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk. Warum? Das zeigt die Tabelle. Die nämlich wird derzeit angeführt von den Uentropern, die sich mit dem punktgleichen SVE Heessen (beide 55 Punkte) weit abgesetzt haben und die Meisterschaft in einem Kopf-an-Kopf-Rennen unter sich ausspielen. „Da können wir das Zünglein an der Waage spielen“, sagt Juraschuk. Denn eines ist für ihn klar: „Wir wollen Uentrop alles abverlangen.“ Der Optimismus der Nordbögger kommt nicht von ungefähr. Trotz der 0:1-Pleite beim VfL Mark in der Vorwoche befindet sich der VfK in guter Verfassung. Besonders dann, wenn er an der heimischen Feuerwache antritt. Dort gewann Nordbögge alle Rückrundenspiele. „Zuhause sind wir sicherlich noch einen Tick stärker“, so Juraschuk. Einziges Problem: Auch diesmal wird Juraschuk wieder im Kader rotieren müssen. Kromke und Müller fallen aus, dafür kehren eventuell Torwart Heller, Lenser, Poljsak und Kloda zurück.

SC Hamm II – IG Bönen (Sonntag 15 Uhr, Unionstadion/3:5).  Raphael Thiemann war der der Mann des Hinspiels. Er brachte die Bönener mit seinen drei Toren auf die Siegerstraße. Und auf die wollen die IG-Kicker auch am Sonntag einbiegen. Denn gegen die TSC-Reserve sind sie klar favorisiert. Magere elf Punkte und nur 21 Tore stehen für die Hammer zu Buche, die noch in Abstiegsgefahr schweben. Die IG steht doppelt bis dreifach gut da. Die Mannschaft von Trainer Ayhan Sezer ist bei zehn Siegen und zehn Niederlagen das personifizierte Mittelfeld. Auch die Tordifferenz ist mit 44:45 beinahe ausgeglichen. Sezer denkt nicht daran, Gastgeschenke zu verteilen. Es ist damit zu rechnen, dass er eine offensive Aufstellung wählt, um den TSC früh unter Druck zu setzen. - jan/bob

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