VfK verliert Kellerduell gegen aufgemotzte TSC-Reserve

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Nach dem Anschlusstreffer von Justin Seepe hatte der VfK wieder Hoffnung – doch die währte nur zwei Minuten.

Bönen - Der VfK Nordbögge trudelt weiter Richtung Kreisliga B. Aufgeben will sich der Klub aber auch nach der 1:6-Klatsche gegen den bis dahin Vorletzten TSC Hamm nicht. Der Rückstand auf den Gast, jetzt Drittletzter, beträgt aktuell zwölf Punkte, der neue Tabellennachbar TuS 59 Hamm liegt elf Zähler voraus Front. „Es sind aber noch 26 Punkte zu vergeben“, klammert sich Spielertrainer Sven Kaczor an die theoretische Chance auf den Klassenerhalt.

Um zu punkten, wird der VfK aber anders auftreten müssen als Sonntag. Auch wenn Kaczor die Partie mit der gegen die Bezirksliga-Reserve des TuS Lohauserholz verglich. „Ein Abdullah Sahin im Sturm macht schon einen qualitativen Unterschied aus“, meinte der Trainer, der auch selbst die Schuhe schnüren musste, da Kevin Garske und Justin Seepe im Verlauf der 90 Minuten ausfielen.

Sahin, der bereits in der sechsten Minute den Torreigen eröffnete, war nicht die einzige Leihgabe aus der ersten Mannschaft des TSC: Der Torschütze des 0:2 (17.), Sturmpartner Ümit Marankoz, tritt normalerweise ebenfalls in der Bezirksliga gegen den Ball. Hinten wackelte aber auch der Gast ganz gewaltig. Doch Sven Koslowski oder Jonas Wiggermann brachten den Ball bei guten Chancen eben nicht im Tor des TSC unter. Für den Gastgeber traf nur Justin Seepe, der in der 30. Minute seine Schnelligkeit ausspielte und den Ball überlegt an Hamms Torwart Sutharsan Satkunanandan zum 1:2-Anschlusstreffer vorbeischob.

Wie schon beim schnellen 0:1 nach Eckball für Nordbögge, als auch beim 0:2, als sich Eike Hoffmann und Torwart Robin Wittenborn nicht einig waren, war auch der dritte Gegentreffer das Resultat der Passivität der VfK-Deckung. Marankoz war der Nutznießer (32.). Hingucken mochte gegen Ende der Partie an der Nordbögger Feuerwache gestern kaum noch jemand der knapp 60 Zuschauer. 5:1 lagen die Gastgeber nach dem nächsten Tor des TSC-Stürmers (50.) und einem Tor von Ahmet Göksen bereits zurück. Marankaz tänzelte zum Abschluss 85. nochmal Nordbögges Deckung aus und gönnte Bruder Ramazan den 6:1-Schlusspunkt.

Immerhin: Der A-Jugendliche Luis Peitsch hinterließ selbstbewusst eine Duftmarke auf der linken Seite. - ml

VfK: R. Wittenborn – Garske (75. Kaczor), Serr (46. Kirmse), Hoffmann, P. Wittenborn, Bennemann, Schelte, Seepe (60. Celik), Peitsch, Koslowski, Wiggermann

TSC: Satkunanandan – Kubukcu, Yavus, Lkharat (64. Kaya), Turhan, Sahin Güngör (75. R. Marankoz), Boutakyout (68. C. Canikli), Canikli, Ü. Marankoz, Göksen

Tore: 0:1 Sahin (6.), 0:2 Ü. Marankoz (17.), 1:2 Seepe (30.), 1:3 Ü. Marankoz (32.), 1:4 Ü. Marankoz (50.), 1:5 Göksen (63.), 1:6 R. Marankoz (85.)

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