Defensiver VfK ärgert TuRa bis kurz vor Schluss

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Die Nordbögger (links Christoph Wünnemann) hielten gegen den Bezirksligisten Bergkamen bis in die Schlussphase das 0:0.

Bönen -  Die bisherigen Testspiel-Ergebnisse des VfK Nordbögge ließen für ersten Pflichttermin in der neuen Saison Böses vermuten, zumal mit TuRa Bergkamen ein Bezirksligist an die Feuerwache reiste. Die klassentieferen Nordbögger schieden zwar aus, gingen bei der 0:2 (0:0)-Niederlage aber erhobenen Hauptes vom Platz.

„Wir haben dem Gegner mit unseren Mitteln lange Paroli geboten. Auf die Leistung können wir aufbauen“, lobte Trainer Jürgen Serr seine Mannschaft, die defensiv diszipliniert auftrat. „Wir haben uns durch die aggressive Spielweise, den Schneid abkaufen lassen“, sagte TuRa-Coach Sascha Siegner. Dessen Team sich schwer tat, mit den tiefstehenden Nordböggern.

Nach zwölf Minuten gab Sebastian Pawlik zwar einen Warnschuss ab, doch erst nach einer Stunde sollte sich Bergkamen die nächste Chance erspielen. Der VfK überließ dem Gast zwar den Ballbesitz, der agierte jedoch zu langsam, um Lücken aufzureißen. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, ärgerte sich Siegner.

Nach vorne präsentierte sich Nordbögger nach Balleroberungen aber zu schwach, um effektive Konter zu setzen. Dennoch besaß der VfK die größte Möglichkeit des ersten Durchgangs, als Jonas Wiggermann nach einem Fehlpass von TuRa-Torwart Sebastian Treppe drüberschoss (45.).

Zehn Minuten nach dem Wechsel war es erneut Wiggermann, der die Führung auf dem Fuß hatte. Doch er verstolperte freistehend die Hereingabe von Philip Wittenborn (55.). Ein Schuss von Harun Celik ging knapp vorbei (60.). Auf der anderen Seite spielte Bergkamen nun zielstrebiger. VfK-Keeper Robin Wittenborn verhinderte zwischenzeitlich mit einer Fußabwehr gegen Mark Ellerkmann das 0:1 (56.). Sensationell war seine anschließende Parade gegen den herrlich frei gespielten Thomas Penkalla (62.).

Auch in der 77. Minute reagierte Wittenborn glänzend gegen Penkalla, doch der Ball sprang zu Ellerkmann, der aus zwölf Metern per Kopf abstaubte. „Da sind elf Steine auf den Platz gefallen“, meinte Siegner. TuRa spielte nun befreiter, traf durch Pawlik (87.) nach einer Ecke noch die Latte und baute in der Nachspielzeit die Führung durch Hassan Kopar (90.+2) aus. „Wir haben gesehen, dass wir einigermaßen mithalten können“, zeigte sich Serr am Ende dennoch zu zufrieden“, nur bei den Kontermöglichkeiten sind wir noch zu grün.“ - bob

VfK: R. Wittenborn – Preiß, Serr, Wöllert, Garske – Wünnemann, Lenser (51. Özgüc), Rodriguez (90.+4 Siebert), P. Wittenborn – Celik, Wiggermann

TuRa: Treppe – Lippmann, Berndt, Torka, Beniz (18. Gül) – Ellerkmann, Krucinski – Penkalla, Manka (14. Ergül, 77. Kopar), Paracz – Pawlik

Tore: 0:1 Ellerkmann (77.), 0:2 Kopar (90.+2)

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