Kreispokal: VfK bekommt RWU-Stürmer nicht in den Griff

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VfK-Torwart Robin Wittenborn gab alles, konnte das 0:2 durch Ahmed Keske aber nicht verhindern.

Bönen – „Die zweite Halbzeit war deutlich besser. Es ist schade, dass wir uns dann nicht mit einem Tor belohnt haben“, meint Lars Lenser, der Trainer des VfK Nordbögge, nach der Pokalpleite gegen Rot-Weiß Unna. Sein Team musste sich dem A-Ligisten aus der Kreisstadt mit 0:7 (0:4) geschlagen geben.

Schon mit dem Beginn der Partie machte fast ausschließlich Rot-Weiß das Spiel. Bereits in der zehnten Minute war VfK-Keeper Robin Wittenborn erstmals chancenlos. Matthias Lage verarbeitete einen geklärten Ball am Sechzehnereck und schlenzte ihn in den Winkel (11.).

Zehn Minuten später führte ein Konter der Gäste zum 0:2 (22.). Christopher Thomassen bestrafte bis zum Halbzeitpfiff zwei individuelle Fehler in der Nordbögger Abwehr und erhöhte auf 0:4 (30., 41.). „Wir waren zunächst in den Zweikämpfen nicht präsent genug. Die langen Bälle des Gegners haben wir auch nicht richtig in den Griff bekommen“, meinte Lenser.

Thomassen trifft dreimal in 13 Minuten

Der Klassenunterschied war auch nach dem Pausenpfiff deutlich zu erkennen. Die Hausherren bekamen Stürmer Christopher Thomassen fast gar nicht in den Griff. In der 72. und 83. Minute überwand er die VfK-Abwehr zwei weitere Male. Der Stürmer traf fünf Minuten vor Abpfiff sogar zum fünften Mal, dieses Mal per Strafstoß – den Elfmeter hatte Hagen Reiber gegen ihn verschuldet.

Dennoch zog VfK-Trainer Lars Lenser ein positives Fazit, kritisierte aber auch das Auftreten der Gäste: „Irgendwann sind wir etwas besser ins Spiel gekommen und sind in mehr Zweikämpfe gegangen. Das hat dann dazu geführt, dass sie meckerten und Kopfstöße verteilten.“

VfK: R. Wittenborn – Oturak, Tacke, Reiber, Reger – Schieber, P. Wittenborn, Lenser, Strauß, Peitsch – Kilian; Szurrat, Koslowski, Presch, Dalley

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