VfK mit kleinem Lebenszeichen

+
Endlich wieder Grund zum Lachen. Die Nordbögger feiern den Torschützen zum 3:3 Daniel Bednarek (Mitte).

BÖNEN - Im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Sven Kaczor hat der VfK Nordbögge ein kleines Lebenszeichen von sich gegeben. Das Schlusslicht der Fußball-Kreisliga A1 erkämpfte sich gegen den TuS Wiescherhöfen II trotz eines 1:3-Rückstandes zur Pause noch ein 3:3-Unentschieden und damit erstmals seit dem 4. Oktober wieder einen Punkt.

„Es ist positiv, dass wir zurückgekommen sind. Alle haben gekämpft“, lobte Kaczor sein stark ersatzgeschwächtes Team, das Unterstützung von Dennis Juraschuk, der als zentraler Mann in der Dreierkette agierte, und später auch von Andre Juraschuk erhielt. Der Torwart wurde als Feldspieler eingewechselt.

Die erste Hälfte gehörte allerdings fast komplett den Wiescherhöfenern, die durch Elias Jani nach 18 Minuten verdient in Führung gingen. Kaczor ärgerte sich wie später auch beim 1:3 nach einem Freistoß über individuelle Fehler seiner Schützlinge. Kämpferisch war der VfK-Elf kein Vorwurf zu machen, obwohl Nordbögge kaum Torgefahr ausstrahlte. Dennoch markierte Sven Koslowski das 1:1 (33.). Doch die TuS-Drittvertretung hatte die passende Antwort parat, kam durch Marius Gürnth beinahe postwendend zur erneuten Führung, die Jamal Abbi kurz vor der Pause weiter erhöhte. „Wir waren dominant“, meinte Gästetrainer Felix Wiggeshoff, der jedoch ein mulmiges Gefühl mit in Kabine nahm: „Ich habe in der Halbzeit gesagt, fällt hier das 2:3, kommen wir ins Schwimmen.“

Er hatte Recht. Verstolperte Justin Seepe noch die erste günstige Gelegenheit, markierte Eike Hoffmann mit einem Traumtor aus 25 Meter den Anschlusstreffer (58.). Fünf Minuten später egalisierte Daniel Bednarek nach einem Konter nach einer Ecke für Wiescherhöfen. „Das hat kein anderer verschuldet, nur wir selbst“; ärgerte sich Wiggeshoff über die verschenkte Führung.“ Für den Gastgeber war sogar noch mehr drin, denn als Kai Geißler bei einem weiteren schnellen Gegenstoß Nicolaj Kirmse regelrecht umsenste, pfiff der Schiedsrichter den alleine aufs Tor zu rennenden Koslowski zurück, um Geißler die sehr milde gelbe Karte zu geben.

Die Schlussphase war dann vor allem hektisch, so dass weitere Torchancen ausblieben und der VfK seinen fünften Punkt sammelte. - bob

VfK: R. Wittenborn – Garske, D. Juraschuk, Preiß (46. Özgüc) – Hoffmann, P. Wittenborn – D. Bednarek, Kul, Kirmse (73. A. Juraschuk) – Seepe, Koslowski (70. Schelte)

TuS III: Kliem – Korkmaz, Richter (46. Geißler), Wünnemann, Moosburger – Abbi, Fahle – Gürnth (46. Janu), Jami (75. Kahlert), Yilmaz – Ludyga

Tore: 0:1 Jami (18.), 1:1 Koslowski (35.), 2:1 Gürnth (38.), 1:3 Abbi (43.), 2:3 Hoffmann (58.), 3:3 D. Bednarek (73.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare