Nordbögge schießt schwache Herringer ab

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Co-Trainer Sven Kaczor erzielte seine ersten beiden Tore für den VfK seit seinem Wechsel an die Feuerwache.

BÖNEN -  9:2 hatte die Reserve des VfK Nordbögge vorgelegt. Da konnte sich die erste Mannschaft nicht lumpen lassen. Der Tabellendritte der Fußball-Kreisliga A1 schaffte nicht neun aber sieben Tore gegen die Reserve des SVF Herringen.

Oliver Rothkamm eröffnete in der 14. Minute den Torreigen. Die Vorarbeit leistete Marc Aschmoneit. Diese „Assist“ waren an der Feuerwache das Sahnehäutchen auf eine starke Vorstellung des Gastgebers. Die Nordbögger kombinierten sich mehrfach klasse vors Herringer Tor. „Allerdings ließ die Ausbeute zu wünschen übrig“, hatte VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk ansonsten wenig zu meckern. „Vielleicht noch, dass manche die Konzentration nicht über 90 Minuten hochhalten und wir hinten die Folgen schlampiger Pässe ausbügeln mussten.“ Ein Problem bekamen er, Sebastian Kromke, Sebastian Schneck und Florian von Glahn damit jedoch selten. „Ein Freistoß direkt vor dem Seitenwechsel war eigentlich die einzig gefährliche Aktion der Herringer“, urteilte Juraschuk. Immerhin „rettete“ sich der Gast mit 1:0 in die Pause.

Nordbögges neue Entdeckung im Sturm, Sven Kaczor, traf in der 61. Minute zum 2:0. Er nahm eine Maßflanke von Ali Öncül als Linksfuß mit rechts. Zwei Minuten später war es dann wieder Rothkamm, der von Schneck perfekt in Szene gesetzt wurde und zum 3:0 einnetzte (63.). Der Herringer Widerstand brach nun vollkommen zusammen. Rothkamm erhöhte nach schöner Vorarbeit von Björn Kempe, der von der Grundlinie zurück passte, auf 4:0 (69.). Danach passte Müller auf Rothkamm, der an SVF-Torwart Tim Mehringskötter scheiterte. Der Dreifach-Torschütze verfehlte kurz darauf per Kopf aus kurzer Entfernung das Tor der Gäste nur knapp.

Das angesichts der Nordbögger Überlegenheit zwangsläufige 5:0 blieb auf Pass „in die Lücke“ von Rothkamm Ballverteiler Cengiz Güner vorbehalten (77.), der erstmals nach seiner Verletzungspause wieder eingewechselt wurde. Linksverteidiger von Glahn trug sich in der 83. Minute auf Pass von Kaczor mit dem 6:0 in die Torschützenliste ein, der Vorbereiter traf mit dem Schlusspfiff zum zweiten Mal (90.).

„Es war ein sehr einseitiges Spiel“, erklärte Juraschuk treffend. „Den muss ich wohl bremsen, sonst will der den Stammplatz als Stürmer“, unkte Juraschuk angesichts von Kaczor, der sich feiern ließ in Richtung Güner. - ml

VfK: A. Juraschuk – Schneck, v. Glahn, Hein, D. Juraschuk, Kempe (70. Müller), Aschmoneit (53. Güner), Poljsak (53. Öncül), Kaczor, Kromke, Rothkamm

SVF II: Mehringskötter – Schaber, Oezbay, Scharein, Gawlik (70. Neufeld), Sauer, Hizarci, Klink, Dubina, Haubert (46. M. Gawlik), Erdmann

Tore: 1:0, 3:0, 4:0 Rothkamm (14., 63., 69.), 2:0, 7:0 Kaczor (61., 90.), 5:0 (77.) Güner (77.), 6:0 von Glahn (83.)

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