VfK-Kapitän Aschmoneit: „Wir wollen kein Déjà-vu“

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Marc Aschmoneit (rechts) führt den VfK Nordbögge auch in der am Sonntag startenden Saison als Kapitän aufs Feld.

BÖNEN -  Ohne Fußball geht es bei Marc Aschmoneit nicht. Und deshalb hängt der 39-Jährige auch noch ein weiteres Jahr beim VfK Nordbögge dran – als Kapitän wohlgemerkt. Im Gespräch mit Boris Baur spricht er über die Ziele mit dem A-Ligisten und die Angst vor einem Déjà-vu gegen den TSC Hamm II.

Nordbögge war in der vergangenen Saison hinter der SpVg Bönen und FC Pelkum Dritter und sogar das beste Rückrundenteam. Ist der VfK jetzt der Favorit auf den Titel?

Marc Aschmoneit: Ich sage das Gleiche wie letztes Jahr: Wir wollen uns stetig verbessern. Doch Bönen ist nicht mehr dabei, und Pelkum ist klar dezimiert, da wären wir eigentlich dran. Aber es haben sich viele Vereine verstärkt wie der BVH und Uentrop. Wenn wir eingespielt sind und es gut läuft, sind wir in der Rückrunde vielleicht vorne noch mit dabei.

Bei nur einem Abgang, den von Thomas Kul, müsste die Mannschaft doch eingespielt sein?

Aschmoneit: Das wären wir auch, wenn wir nicht so viele Verletzte und Urlauber hätten.

Die lange Ausfallliste zieht sich beim VfK seit dem Aufstieg vor zwei Jahren wie ein roter Faden durch. Wie nervend ist das eigentlich?

Aschmoneit: Das nervt definitiv. Wenn wir aus dem Vollen schöpfen könnten, wäre das schon besser, gerade im Sinne der Trainingsbeteiligung. So denken einige, dass sie nicht trainieren brauchen.

Welches Fazit ziehen Sie nach der Vorbereitung?

Aschmoneit: Eher schlecht als recht. Es hätte alles besser laufen sollen. Aber manchmal ist es so, dass man nach einer schlechten Vorbereitung gut aus den Schlaglöchern kommt. Im Winter war die Vorbereitung auch nicht gut, und dann haben wir eine gute Rückrunde gespielt.

Die letzte Saison war schon recht erfolgreich. Wo gibt es noch etwas zu verbessern?

Aschmoneit: In taktischer Hinsicht. Wir müssen die Position halten, wie sie die Trainer vorgeben. Und da dürfen nicht so oft welche ausreißen und meinen, ihr eigenes Ding durchzuziehen zu können. Wir müssen kompakter werden

Am ersten Spieltag geht es wie im Vorjahr zur Reserve des TSC Hamm II. Eine besondere Motivation nach der 2:4-Niederlage und dem schlechten Auftaktspiel?

Aschmoneit: Wir haben das alle im Kopf und wollen kein Déjà-vu. Wir haben das dritte Spiel gegen den BVH. Wenn wir vorher gewinnen, sieht es ganz gut aus. Aber ein bisschen Angst haben wir schon nach der schlechten Vorbereitung. Und im ersten Spiel entscheidet sich, wo es hingeht. Da kann Unruhe aufkommen, wie in der Hinrunde vor zwei Jahren.

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