Kaczor sieht „schwierige Phase“ für den VfK

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Dem VfK-Trainerteam Dennis Juraschuk (links) und Sven Kaczor macht die vielen Ausfälle momentan Probleme.

BÖNEN -  So eine Vorbereitung wünscht sich kein Trainer. Das Verletzungspech, das den VfK Nordbögge schon in der Hinserie plagte, zog sich auch durch Wochen vor dem Start in den zweiten Teil der Fußball-Kreisliga A1 und gipfelten in der Absage der Generalprobe gegen den SV Bausenhagen am Sonntag mangels Spielern.

Co-Trainer Sven Kaczor, der nach langer Pause auch auf dem Platz wieder angreifen will, sprach mit Boris Baur über die aktuell schwierige Situation und die Saisonziele des Liga-Vierten.

Der VfK Nordbögge startete mit zwei Siegen in die Vorbereitung, es folgten zwei Niederlagen, und das letzte Testspiel musste der VfK sogar absagen. Täuscht der Eindruck, oder werden, je näher der Start rückt, die Sorgenfalten immer größer?

Sven Kaczor: Wir haben momentan wirklich ein paar Verletzungsprobleme. Zu den sechs Langzeitverletzten kamen am Sonntag noch kurzfristige Absagen wegen Erkältungen. Und wenn wir nur mit Leuten aus der zweiten Mannschaft auffüllen, bringt uns das ja auch nichts.

Wer fällt den am Sonntag beim Heimspiel gegen den SuS Rünthe definitiv aus?

Kaczor: Sonntag definitiv nicht dabei sind Schneck, Wöllert, Hoffmann, Wiggermann, Güner und Hartmann. Aber wir werden schon eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen.

Schon in der Hinserie plagten den VfK große Verletzungssorgen. Gibt es irgendeine Erklärung dafür?

Kaczor: Ne, also eine wirkliche Erklärung habe ich nicht. So etwas ist immer schwer. Die Vorbereitung war nicht gerade ideal, das ist aber auch den vielen Schichtarbeitern geschuldet. Wir sind aber Voll im Soll. Dennis (Juraschuk, der Spielertrainer, Anm. d. Red.) und ich sind voll zufrieden.

Was sind denn die Ziele für die Rückrunde?

Kaczor: Am Anfang ist das schon eine schwierige Situation, weil nicht alle auf dem richtigen Fitnesslevel sind. Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht durchgereicht werden. Wir wollen den Platz, den wir jetzt haben, verteidigen.

Rang vier ist im zweiten Jahr nach dem Aufstieg schon gut. Um wirklich viel geht es aber in dieser Saison nicht mehr?

Kaczor: Das ist eine schwierige Phase von der Motivation her. Für ganz nach oben reicht es momentan nicht. Wir wollen aber ins obere Mittelfeld. Das sollte unser Ziel sein. Das schaffen wir auch, wenn alle wieder dabei sind.

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