Fußball

Manuel Müller: "Wir müssen die  Nebenbaustellen abstellen"

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VfK-Angreifer Manuel Müller: „Meister zu werden, ist nicht das Ziel, aber es würde mich freuen.“

Bönen - Die Fußballer starten am Sonntag in die Saison. In der Kreisliga B1 sind diesmal gleich drei Teams aus der Gemeinde Bönen vertreten. Der WA stellte jeweils einem Leistungsträger pro Mannschaft drei Fragen und eine steile These zur Spielzeit auf. Hier Manuel Müller vom VfK Nordbögge.

Was lief gut in der Vorbereitung und was nicht so?

Müller: Wir sind die ganze Vorbereitung frei von Verletzungen geblieben. Wir haben sehr gut gearbeitet und gut was getan. Und auch mit dem Trainingslager kann man zufrieden sein. Wir sind fit, das hat man jetzt gegen Afferde gesehen. Wir haben die an die Wand gespielt und die sind nach 60 Minuten eingebrochen, nicht wir – obwohl wir vorher schon gespielt haben. Von der Beteiligung her war es auch gut. Was schade war, dass wir in den Testspielen nicht mit unserem Torwart spielen konnten, weil Seba (Sebahattin Celik –Anm. d. Red.) im Urlaub war und Witti (Keeper Robin Wittenborn) sich verletzt hat.

Welche Qualitäten bringen die Neuzugänge mit?

Müller: Wir haben die Zahl unserer Neuzugänge ja relativ klein gehalten. Mit dem Griechen, also Hristos Solakis, haben wir einen super Defensivallrounder dazugewonnen. Die A-Jugendspieler sind megatalentiert, besonders Luke Schnieber. Was der schon abreißt, wird uns in dieser Liga definitiv weiterhelfen. Und Seba hat viel Erfahrung. Das bringt uns ebenfalls weiter.

Die kommende Saison wird besser als die letzte, weil...

Müller: ...wir von Anfang an viele Sachen intern angesprochen und besprochen haben, was definitiv geändert werden muss. Wir müssen die ganzen Nebenbaustellen abstellen. Da sind ein, zwei Kleinigkeiten, die immer wieder auftauchten – wie mit der Trainingsbeteiligung. Das haben wir jetzt geklärt. In der Breite ist der Kader noch größer geworden. Ich bin guter Dinge, alle sind euphorisch. Wir freuen uns, dass es losgeht. 

Und provokant formuliert: Mit seinem Kader ist der VfK ist jetzt derart breit und ausgeglichen aufgestellt. Selbst es wieder so viele Ausfälle geben sollte, kann es für den Aufstieg reichen.

Müller: Letztes Jahr war es extrem schwierig. Wir waren vom Verletzungspech verfolgt und vom Schichtdienst betroffen. Ich hoffe, das wird in diesem Jahr besser – und das sollte auch so sein. Ich will nicht sagen, dass es Ziel ist, Meister zu werden, obwohl ich mich darüber freuen würde. Aber das wird man nach den ersten Spielen sehen. Wir haben ein schweres Auftaktprogramm, aber durchaus die Qualität, um oben mitzuspielen.

Hier geht es zu den anderen Interviews: TVG Flierich-Lenningsen, SpVg Bönen II 

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