Heller rettet VfK einen Punkt gegen Mark

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Die Nordbögger um Cengiz Güner konnten mit dem Punkt gegen den VfL Mark gut leben.

BÖNEN -  Der Tenor nach dem 0:0 (0:0) zwischen den Fußball-Kreisligisten VfK Nordbögge und VfL Mark war eindeutig: „Ihr könnt euch bei eurem Torwart bedanken“, bemerkte Marks Schlussmann Alexander Niemann, während Manfred Kaminski, Co-Trainer des VfL die „sehr starke Leistung“ des Nordbögger Keepers lobte. Auch VfK-Coach Dennis Juraschuk wusste: „Patrick hat heute viele Dinger gut rausgeholt.“

Denn jener Patrick Heller hatte großen Anteil daran, dass sein Team sich in einem ansehnlichen Spiel einen Punkt gegen überlegene Gäste sicherte. Von der ersten Minute an riss der VfL das Zepter an sich, war ballsicherer und spielerisch stärker als die Nordbögger, die zumindest im ersten Durchgang gehemmt wirkten. Nachdem Mark bereits einige gefährliche Szenen hatte, zappelte der Ball plötzlich im Netz (16.). Hendrik Kunz traf nach einem Steilpass, wurde allerdings wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Die nächste Gelegenheit hatte Tobias Breiling, der aus 20 Metern an Heller scheiterte (32.)

Bezeichnend war die beste Chance des VfK in Halbzeit eins: Raphael Polsjak setzte einen Nachschuss zwei Meter über das Tor. In der 42. Minute wurde Heller dann zum Helden. Einen von Marc Aschmoneit verursachten Elfmeter parierte der Keeper, auch den zweiten Versuch des Schützen Mats Uthmeier per Kopf entschärfte er. „Wenn wir den Elfmeter machen und unser Tor zählt, dann gewinnen wir das Spiel“, ärgerte sich Kaminski.

Dessen Mannschaft spielte aber unbeeindruckt stark weiter, auch wenn die Gastgeber jetzt etwas besser in die Partie kamen. Heller rettete gegen Denis Rudzki (51.) und Kunz (56.) hervorragend und hielt seine Mannen so weiter im Rennen.

In der 67. Minute hatte dann Marc Aschmoneit die bis dato beste Chance des VfK, als er ein Zuspiel von Jonas Wiggermann im Strafraum nicht verarbeiten konnte und geblockt wurde. Doch jetzt wurde das Heimteam stärker und ließ deutlich weniger zu. Eike Hoffmann schoss nach starkem Solo knapp am Tor vorbei (83.) und Wiggermann vergab eine hundertprozentige Möglichkeit. Der Stürmer, von Juraschuk fein freigespielt, überwand Niemann zwar, doch Bastian Wappler klärte vor der Linie (87.). Kurz darauf vergab Uthmeier eine große Chance zum Sieg.

Dennis Juraschuk war entsprechend glücklich über den Punkt, betonte jedoch: „Wir wurden hier nicht an die Wand gespielt, hatten aber zu wenige Torchancen“, während der enttäuschte Kaminski klagte: „Fußball kann grausam sein.“ - krz

VfK: Heller – Kromke, Kempe, von Glahn – Aschmoneit, Güner (82. Wache)– Müller (53. Juraschuk), Poljsak, Hoffmann – Wiggermann, Kaczor (70. Kloda)

Mark: Niemann – Hartmann, Wappler, Rudzki (83. Dünnebacke), Schulzki, Breiling, Uthmeier, Rüther, R. Giersch, Y. Giersch, Kunz

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