Nordbögge leistet Yunus Emre kaum Widerstand

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Die Nordbögger (vorne Murat Oturak) nahmen gegen Yunus Emre den Kampf nicht an.

Bönen -  Gute Laune hatten am Sportplatz an der Nordbögger Feuerwache nur die Gäste. Yunus Emre HSV gewann das Fußballspiel in der Kreisliga A1 beim VfK Nordbögge locker mit 4:0 (2:0), was Trainer Orhan Secer natürlich gut gefiel: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und auch sehr gut nach vorne“, lobte er sein Team.

Schiedsrichter Matthias Wienkamp freute sich über das „faire Spiel“, in dem er nur zwei gelbe Karten verteilte. Nur Jürgen Serr war angefressen, weil ihm seine Mannschaft viel zu wenig Gegenwehr geboten hatte. „Es war keiner bereit, ein bisschen mehr zu machen als normal.“

Der Plan der Nordbögger, möglichst lange die Null zu halten, war schon nach 20 Minuten hinfällig. Nach 16 Minuten führte eine Ecke, bei der Keeper Robin Wittenborn nicht gut aussah, zum 0:1 durch Samir Saadouni. Fünf Minuten später Orcun Yalcin erhöhte auf 2:0. „Wir haben die erste Hälfte dominiert“, meinte Secer zu den klaren Vorteilen seiner Mannschaft. Vom Schlusslicht VfK kam im Duell mit dem ersatzgeschwächten Tabellenelften zu wenig.

Ihre beste Phase hatten die Gastgeber kurz nach dem Wechsel, als sie mehrmals halbwegs gefährlich vor dem Hammer Tor auftauchten. Ein langer Freistoß von Philip Preiß flog knapp vorbei (52.). Bei einem Schuss von Philip Wittenborn hatte Yunus-Keeper Oktay Avcu Glück. Ihm rutschte der Ball zwar durch, doch die Kugel trudelte am Pfosten vorbei ins Aus (56.).

Die Gäste hatten die Kontrolle aus der Hand gegeben, doch übernahm sie mit dem dritten Treffer bald wieder (61.). Bei einer Flanke wollte Robin Wittenborn am kurzen Pfosten gegen Yunus Ceran klären, kam aber zu spät, woraufhin Tunahan Sari in der Mitte nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Neun Minuten später machte Saadouni mit seinem zweiten Treffer endgültig den Deckel auf die Partie. Ein Aufbäumen von Nordbögge fand nicht mehr statt. „Mit dem 3:0 war der Bann gebrochen“, sagte Secer.

„Ich weiß nicht, gegen wen wir noch gewinnen wollen“, ärgerte sich Serr über die Lethargie mit der seine Spieler die Niederlage hinnahmen. „Die ärgern sich noch nicht mal“, so Serr. In den kommenden beiden Wochen muss der VfK mehr aufbieten, wenn es gegen die Mitkonkurrenten HSC und TuS 59 geht. Vorher spielt Nordbögge laut Plan am Dienstag in der Mark. - bob

VfK: R. Wittenborn – Preiß (81. Korth), Wöllert, Özguc, Siebert – Rodriguez, P. Wittenborn – Frey, Seepe (78. Wache), Oturak – Wiggermann

Yunus Emre: Avcu – A. Secer, Asanov, Can, Kilic (61. Gündoglu) – M. Metin, Özkaya, Tunahan Sari, Yalcin – S. Saadouni (72. Karaagac), Ceran

Tore: 0:1 S. Saadouni (16.), 0:2 Yalcin (21.), 0:3 T. Sari (61.), 0:4 S. Saadouni (70.)

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