RuF Nordbögge gerät nach neuem Nennungsrekord für Sommerturnier an Kapazitätsgrenze

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Der Werner Marc Stöver hier auf Carlos el diablo kommt auch dieses Jahr wieder an den Schmerhöfelerweg.

BÖNEN -  Ein Jahr ist es jetzt schon her, dass auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Nordbögge-Lerche am Schmerhöfelerweg Schleifen verteilt wurden. Ihren Reitertag zum Start ins Turnierjahr 2014 strich der Verein wie auch der Nachbar aus Hacheney vorsorglich wegen einiger Virenerkrankungen bei Pferden in der Region. Das ist lange passé: Das Nordbögge ein beliebtes Ziel heimischer Reiter bleibt, zeigt der aktuelle Nennungsrekord zum Sommerturnier am Wochenende.

Turnierverwalterin Sabine Calasso nennt bisher 2100 Starts. Das sind fast 200 mehr als im Rekordjahr 2013. Spitzenreiter bei den Nennungen ist eindeutig das hochklassige M-Springen zum Abschluss am Sonntag. „Wir mussten bei 100 Anmeldungen die Schotten dicht machen“, erzählt Geschäftsführerin Marion Sümnick. Auch die M-Dressur am Samstagnachmittag, die wie immer im ruhigen Umfeld der Reithalle stattfindet, ist mit 62 Starts mehr als gut besucht.

Schon seit Wochen bereiten die Nordbögger Reiter ihr Turnier vor. Der Springplatz wurde mit frischem Sand belegt. „Die Platzverhältnisse sind auch für die große Anzahl an Starts perfekt hergerichtet“, sagt RuF-Pressesprecherin Lisa Kissing.

Das Turnier-Wochenende beginnt am Freitagmittag mit den Springprüfungen Klasse A** für die jungen Pferde (ab 12 Uhr). Danach werden die Hindernisse höher gelegt: Ab 15 Uhr gehen 62 Pferde/Reiter-Paarungen über den L-Parcours – es wird in zwei Abteilungen geritten. Den Abschluss findet der erste Tag dann mit Springprüfungen der Klasse A**.

Höhepunkt des Samstags wird das Mannschaftsspringen der Kl. A* sein. 34 Teams – im vergangenen Jahr waren es tatsächlich 13 – bewerben sich um die goldene Schleife. Theoretisch: „Ob das tatsächlich soviele Mannschaften werden, muss man abwarten, viele kreuzen bei der Meldung einfach an, kostenpflichtig ist ja erst der Start“, ist Kissing etwas skeptisch angesichts dieser hohen Zahl.

Beliebt ist auch in diesem Jahr die Zweiphasen-Springprüfung mit L-Klassifizierung. In zwei Abteilungen je 41 Mal ertönt der Gong zum Start.

Sportlicher Höhepunkt für die Kenner des Reitsport ist am zweiten Turniertag aber die Dressurprüfung der Klasse M*. Die besten zwölf der Spezialisten qualifizieren sich dann für den zweiten Teil der Prüfung am Sonntag: Ab 17.30 Uhr gilt es im Finale die Prüfungsfiguren der Klasse M** in den Sand der Reithalle zu „malen“.

Zuschauer zieht der Reiterwettbewerb, den die Nordbögger in unterschiedlichster Art anbieten. Neben den jüngsten Reitern, die sich am Sonntag ab 10 Uhr auf dem Dressurplatz den Richtern präsentieren, messen sich die älteren Anfänger (Ü35) um 12 Uhr in einem Geschicklichkeitswettbewerb (Springplatz). Geschicklichkeit ist zudem beim Spaßwettbewerb „Pferd und Hund“ gefragt. Die Schau ist am Sonntag um 15.30 Uhr. - ml

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