Fußball

Trotz vollem Risiko auf beiden Seiten: Derby endet 1:1

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Die erste Hälfte gehörte den Flierichern um Tobias Kurz, danach nahm der VfK mit Niklas Altberg das Kommando.

Bönen - Am Ende wollten beide Mannschaften den Derbysieg. Mit offenem Visier bestritten der VfK Nordbögge und der TVG Flierich-Lenningsen das an die Feuerwache verlegte Lokalduell in den letzten Minuten, mussten sich jedoch mit einem 1:1 (0:1) begnügen, das in der Fußball-Kreisliga B1 beiden nicht wirklich weiterhilft. Nordbögge überwintert als 13., Flierich mit fünf Zählern mehr immerhin als Neunter.

„Wir sind natürlich enttäuscht. Das sind wieder Punkte, die wir liegen gelassen haben“, sagte TVG-Coach Thorsten Müller. Sein Pendant auf VfK-Seite, Sven Kaczor, war mit dem Resultat im letzten Spiel des Jahres zufrieden. „Wenn mir jemand das vorher gesagt, hätte ich sofort unterschrieben“, erklärte er. Denn während die Fliericher sich im Vergleich zur Vorwoche personell erholt zeigten, warf Kaczor sein letztes Aufgebot ins Rennen.

„In der ersten Halbzeit war es wenig von uns, aber das ist völlig normal bei den vielen Umstellungen“, sah Kaczor seine Mannschaft kaum ins Spiel finden. Der frühe Rückstand nach nur drei Minuten vergrößerte die Verunsicherung. Torwart Sebahattin Cetin hatte eine Freistoßflanke von Simon Maletz abprallen lassen, Florian von Glahn war als Erster zur Stelle.

Derby zwischen TVG und VfK an der Feuerwache

Die Gäste kontrollierten fortan die Begegnung, verpassten es allerdings, die Führung auszubauen. Lukas Kurz scheiterten zweimal am nach seinem Fauxpas zu Beginn erheblich verbesserten Celik (28., 42.), Gillian Daude legte zu uneigennützig und ungenau quer (35.). Auf der anderen Seite parierte TVG-Keeper Alexander Schubert nach einem Freistoß glänzend gegen den vor ihm auftauchenden Danny Strauß (44.).

Die Germanen besaßen auch die erste Gelegenheit der zweiten Hälfte, doch Daude verzog von halbrechts (47.). Danach kämpfte sich der VfK in die Partie. „Wir haben Flierich im Spielaufbau gestört und haben viel weniger Fehler gemacht“, meinte Kaczor. „Wir sind nicht mehr gut in die Zweikämpfe gekommen“, sagte Müller aus seiner Sicht. Zunächst blieben die Abschlüsse der Nordbögger aber zu ungefährlich. Erst in der 70. Minute traf Sven Koslowski nach einem schnellen Angriff über vier Stationen – zuletzt ein perfekter Pass von Sebastian Korth – zum Ausgleich.

Beide Mannschaften spielten in Anschluss volles Risiko nach vorne, aber bei dem sich bietenden Platz meist zu hektisch. In den entscheidenden Szenen waren die Torhüter zur Stelle: Erst Celik gegen von Glahn (72.), dann Schubert gegen Korth. 

VfK: Celik – Kaczor – Garske, Oturak – Francki, Altberg – Schnieber, Strauß, P. Wittenborn – Hoffmann, Solakis; Reiber, Korth, Koslowski
TVG:  Schubert – Breidert (81. Hartz), Wienpahl, Lux – J. Biermann (77. Eickhoff), Maletz, T. Kurz – Lüblinghoff, von Glahn – L. Kurz (64. Pauken) – Daude
Tor: 0:1 von Glahn (3.), 1:1 Koslowski (70.)

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