VfK und IG nur Außenseiter in ihren Heimspielen

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Frederik Bennemann steht den Nordböggern gegen Werne wieder zur Verfügung.

Bönen - Spitzenreiter SpVg Bönen kann sich an seinem spielfreien Wochenende zurücklehnen und die Ergebnisse der Konkurrenz in der Fußball-Kreisliga A1 betrachten. Die spielt unter anderem auch in Bönen. Der Tabellendritte Mark tritt bei der IG an, während Werne, das in Nordbögge aufläuft, sich nach zwei Niederlagen wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hat.

VfK Nordbögge – Eintracht Werne (Sonntag 15 Uhr, Feuerwache/Hinspiel 0:4).

Nur zwei Tage nach dem VfK verlor auch Werne beim BV 09 Hamm (0:2). „Sie werden sich ein bisschen besser verkauft haben als wir“, sagt Nordbögges Trainer Jürgen Serr zu dem enttäuschenden 0:5 seines Teams am Vorsonntag: „So schlecht wie wir da kannst du nicht jede Woche spielen. Das war von Nummer 1 bis 15 ja gar nichts.“ Serr vermisste Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und vieles mehr – eigentlich alles was zum erfolgreichen Fußballspielen dazu gehört.

Immerhin hat der Coach die Hoffnung, dass es am Sonntag besser wird. Auch deshalb weil Routinier Thomas Kul sein Mitwirken signalisiert hat. „Er hat uns in seinem ersten Spiel auch schon ganz gut getan“, so Serr. Mit Frederik Bennemann kehrt ein weiterer Akteur zurück. Nur durch mehr Alternativen ist allerdings nichts gewonnen. „Werne hat spielstarke Leute“, sagt Serr. Denen soll sein Team den Spaß nehmen. Nordbögge geht zwar wieder als Außenseiter gegen den Tabellenachten in die Partie, doch „es würde uns vor dem spielfreien Wochenende gut tun, wenn wir mal drei Punkte holen“, erklärt der VfK-Trainer: „Es wird langsam Zeit, dass wir mal was holen, wo nicht jeder mit rechnet.“ Die guten Ergebnisse der Konkurrenz am vergangenen Sonntag haben den Druck auf das Nordbögger Schlusslicht nämlich weiter erhöht.

IG Bönen – VfL Mark (Sonntag 15 Uhr, Schulzentrum/1:5).

Die zwei Unentschieden aus den ersten beiden Spielen des Jahres kann die IG positiv wie negativ deuten. „Wir haben noch nicht gewonnen – aber wir haben auch noch nicht verloren“, sagt Trainer Sven Kabutke, der die sportlichen Geschicke der Bönener gemeinsam mit Ayhan Sezer leitet, über die Punkteteilungen beim Hammer SC (2:2) und gegen den TuS 59 Hamm (1:1). Während die beiden bisherigen IG-Kontrahenten allerdings aus der zweiten Tabellenhälfte kamen, sieht das beim jetzigen Gegner ganz anders aus: Gegen den VfK Mark, den Dritten des Tableaus, sind die Bönener auf dem Papier klarer Außenseiter. „Da muss diesmal alles passen, damit es reicht“, weiß Kabutke.

Wie das aussehen könnte, hat er sich allerdings schon ausgemalt. Da wäre zum einen das Wetter: Das darf ruhig schlecht sein, wenngleich nicht zu schlecht, damit am Bönener Schulzentrum überhaupt gespielt werden kann. „Bestes Fritz-Walter-Wetter. Das wäre was“, sagt Kabutke, der sich zu einem tiefen Geläuf ein dementsprechendes Spiel wünscht: schmutzig und mit viel Kampf. Zumal der VfL einen Kaltstart hinlegen wird, weil Mark in der Rückrunde bisher kein Spiel bestritt. „Das kann ein Vorteil für uns sein“, glaubt Kabutke, dass seine Mannen in puncto Wettkampfhärte ein Stück weit vorne liegen. Ramazan Dincer soll wieder dabei sein, auch bei Ufuk Turan und dem angeschlagenen Tayfun Basyigit sieht es gut aus. Unklar ist der Einsatz von Mehmet Duman. - jan/bob

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