Leichter Aufwärtstrend beim VfK / 2:2 gegen BVH

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Traf zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für den VfK: Cengiz Güner.

HAMM -  „Das war ein Schritt in die richtige Richtung nach unseren zuletzt schwachen Auftritten“, urteilte Dennis Juraschuk über die Leistung seiner Mannschaft beim BV 09 Hamm. Allerdings sah der Spielertrainer des VfK Nordbögge nach dem 2:2 (1:2) am Nordendamm durchaus Siegchancen.

„Vor dem Spiel hätte das Ergebnis unterschrieben. Vom Spielverlauf hätten wir unsere Konter aber cleverer ausspielen müssen, dann wäre auch ein Sieg möglich gewesen.“

Der in den Startlöchern steckengebliebenen Vorjahresdritte der Kreisliga A1 geriet auch gegen den BVH in Rückstand. „Wir bekommen keinen Zugriff im Mittelfeld und sind dann ungeordnet“, beschrieb Juraschuk die Entstehung des Hammer Tors. Modibo Doumbia nutzte die Schwächen in der VfK-Defensive nach einem langen Ball per Kopf zum 1:0 (10.).

Danach fingen sich die Nordbögger, gestalteten die Partie offen und kamen daher nicht unverdient zum Ausgleich. Der gerade für den mit Leistenproblemen ausgewechselten Jonas Wiggermann ins Spiel gekommene Manuel Müller behielt am Strafraumeck die Übersicht und bediente Oliver Rothkamm, der zum 1:1 traf (30.). „Wir waren giftig und haben Nadelstiche gesetzt“, lobte Juraschuk seine Mannschaft für einen couragierten Auftritt. Bis zum Pausenpfiff hatten die Gäste die Begegnung sogar gedreht. Einen Freistoß von Björn Kempe verwertete Cengiz Güner (Foto) zum 1:2. Glück für den Torschützen, denn sein Schuss war abgefälscht (43.).

Der Aufstiegsfavorit aus dem Hammer Norden benötigte allerdings nicht lange, um zu egalisieren. „Wir machen den gleichen Fehler noch einmal“, ärgerte sich Juraschuk. Wieder ging dem Treffer von Doumbia ein langer Pass aus dem Mittelfeld voraus. Der schnelle Angreifer der Schwarz-Gelben überlief dann Sebastian Kromke und schloss per Heber über VfK-Keeper Andre Juraschuk ab. „Das 2:2 fällt zu früh“, meinte Dennis Juraschuk zu dem Ausgleichstreffer in der 54. Minute.

Der BVH hatte danach mehr vom Spiel. „Da merkte man das größere Selbstvertrauen“, so der Coach der noch sieglosen Nordbögger. Die blieben mit Kontern gefährlich. Doch Oliver Rothkamm verzog, während Müllers Querpass auf den freistehenden Rothkamm zu ungenau war. - bob

BVH: Faesing – S. Herfurth, Bestschastny (46. D. Herfurth), Keßler – Harsit, Siewert – Kampmann, Slowik (73. Tomaev), Akkaya – Pfafenrot, Doumbia

VfK: A. Juraschuk – Wöllert, D. Juraschuk, Kromke von Glahn – Kempe, Hein – Wiggermann (30. Müller), Güner (85. Poljsak), Öncül (61. Hartmann) – Rothkamm

Tore: 1:0 Doumbia (10.), 1:1 Rothkamm (30.), 1:2 Güner (43.), 2:2 Doumbia (54.)

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