Fußball

SpVg begrüßt zwei weitere Rückkehrer

Vom Schulzentrum zum Rehbusch: Der frühere IG-Kapitän Furkan Aydeniz wechselt zurück zur SpVg Bönen.

Bönen – Der Kader der SpVg Bönen für die kommende Saison in der Fußball-Kreisliga A1 nimmt feste Konturen an. „Das Grundgerüst steht“, verkündete der jetzige Trainer und künftige Team-Manager Hendrik Dördelmann und vermeldete zwei weitere Zu- und Abgänge.

Ein Großteil des künftigen Teams hat die SpVg Bönen also zusammen. Viele Spieler aus der derzeitigen Mannschaft haben bereits ihrer Zusage für einen Verbleib am Rehbusch gegeben. Dördelmann erklärte aber auch, dass es noch Gespräche mit aktuellen Spielern und potenziellen Verstärkungen gebe.

Nach den Rückkehrern Yannic Weißenberg und Sören Symmank aus Hilbeck, haben auch Berat Özgüc und Furkan Aydeniz eine Bönener Vergangenheit, lernten in der SpVg-Jugend das Fußballspielen, ehe sie zum SSV Mühlhausen beziehungsweise zur IG Bönen wechselten. Dördelmann achtete bei den Kandidaten bewusst auf Akteure, die sich „mit der SpVg identifizieren“ können.

Aydeniz wünscht sich mehr Chancen auf Spielpraxis

Özgüc blickt mittlerweile auf über fünf Jahre mit dem SSV in der Landesliga zurück. „Wir wollten im Zentrum unbedingt Erfahrung haben und erhoffen uns von ihm Stabilität und mehr Spielkontrolle“, sagt Dördelmann über den Mittzwanziger. Der heute 23-jährige Aydeniz schaffte es, als er vor ein paar Jahren am Rehbusch aus der Jugend in die Senioren kam, nicht, sich durchzusetzen, lief meist für die Zweite auf. Bei der IG war in der Vorsaison ein Leistungsträger des Kreisliga-Meisters, bis er sich eine Verletzung zuzog.

In dieser Spielzeit tat er sich deshalb und auch aufgrund anderer Blessuren schwer, den Rückstand aufzuholen, erhielt kaum Einsätze. „Es ist dann schwierig, in so eine Mannschaft wieder reinzukommen. Aber ich bin mir sicher, dass er uns defensiv mehr Qualität verleihen wird“, so Dördelmann. „Er hatte ein Pech-Jahr“, meint IG-Coach Ferhat Cerci und kann den Wechsel nachvollziehen: „In dem Alter ist es wichtig, dass er spielt.“

Julian Nolte kehrt zu seinem Heimatverein Köningsborner SV zurück.

Gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Niclas Arenz strebt Dördelmann nach zwei enttäuschenden Saisons einen Umbruch an: „Wir wollen neue Impulse setzen. Wir haben vier Leute geholt, die alle schon höherklassig gespielt haben, weil wir gesehen haben, dass wir die Qualität brauchen.“

Nolte folgt Wittwer nach Königsborn

Zwei weitere Abgänge vermeldeten die Bönener derweil ebenfalls. Nach Kapitän Tobias Wittwer zieht es auch Stürmer Julian Nolte zum aufstrebenden A2-Ligisten Königsborner SV. „Er ist von den Anlagen ein guter Fußballer, aber er hatte in den zwei Jahren bei uns viel Verletzungspech und hat deshalb nie richtig Fuß gefasst“, sagt Dördelmann zu Noltes Wechsel zu seinem Heimatverein.

Von Verletzungen überschattet war auch das Jahr von Pascal Müller bei der SpVg, so dass er kaum Spiele absolvierte. Nun zieht der Youngster weiter zum B-Ligisten TVG Flierich-Lenningsen, wo er hofft, wieder in Tritt zu kommen.

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