Niederlage für TuS-Ringer zum Abschluss

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Gegen den starken Gast aus Ehrenfeld waren nur einige Bönener Ringer auf Augenhöhe.

BÖNEN -  Die Verbandsliga-Saison endete für die Ringer der TuS Bönen mit einer Niederlage. Beim 13:25 zeigte der RC Ehrenfeld dem Gastgeber in der Goethe-Halle die Grenzen auf. Genutzt hat es dem Tabellenzweiten nichts, den durch den 24:16-Sieg gegen Heros/Annen ist der KSV Witten vorzeitig Meister.

Die Bönen haben am letzten Kampftag frei und wollten sich vom Publikum gebührend verabschieden, was trotz der Niederlage auch größtenteils gelang.

Wie erwartet unterlag der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Marc Hauke im 55 kg. Nach wenigen Sekunden lief er in einen Griff von Ehrenfelds Robert Fink und verlor auf Schulter. Der für Hauke in 60 kg hochgerutschte Karsten Wegner ging gegen Rene Wenigmann zwar in Führung. Dann stellte sich der Kölner aber auf sein Gegenüber ein, wendete das Blatt und landete einen 2:1-Sieg. Im Schwergewicht beförderte Sebastian Strzalka seinen Gegner kurz vor der Pause auf die Schulter. Strzalka rückte hoch, weil Fatih Karabulut beruflich verhindert war und Jihad El-Cheickh Hassan das Gewicht nicht schaffte. „Das war echt stark“, lobte der verletzte Kapitän Daniel Keim seinen Teamkollegen. Wegen Keims Ausfall traten auch Dennis Thiemann und Igor Wiens eine Klasse weiter oben an. Thiemann war im 66 kg gegen DM-Medaillengewinner Robin Pelzer chancenlos, verlor nach einer halben Minute auf Schulter. Wiens enttäuschte im 74 kg. Nach ausgeglichenem Beginn machte Ehrenfelds Paschalis Stavridis Wertung um Wertung zum 4:0-Erfolg. Ebenfalls eine Klasse höher ging Tobias Falkenstein auf die Matte. Im 96 kg geriet er gegen David Haubrich früh in Rückstand, den er nicht mehr aufzuholen vermochte.

Deutliche 4:0-Siege für Bönen fuhren Lukas Korte (74 kg) und Fabian Manz (84 kg) ein. Beide gestatteten ihren Gegnern keinen Punkt. Frederik Kosch (66 kg) schaffte gegen Melvin Pelzer zwar die erste Wertung, dann steigerte sich der favorisierten Ehrenfelder und kam recht locker nach weniger als zwei Minuten zum 4:0-Sieg. Ersatzmann Tim Schwandt gab seinen Kampf gegen Ehrenfeld besten Ringer, Kevin van Rienen direkt auf. „Wir sind Vierter und bleiben Vierter“, zog Keim trotz der Niederlage zufrieden Bilanz einer sehr ordentlichen Saison. - bob

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