Handball

Neuzugang Jan Weber: "Der Kontakt zum RSV war immer da"

Kreisläufer Jan Weber (links) wird in der kommenden Saison wieder im Trikot des RSV Altenbögge spielen.
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Kreisläufer Jan Weber (links) wird in der kommenden Saison wieder im Trikot des RSV Altenbögge spielen.

Jan Weber ist einer von drei Neuzugängen beim RSV Altenbögge. Und der Oberadener ist derjenige, der den frisch gebackenen Verbandsligisten schon kennt.

Bönen - Der 28-Jährige stieg mit dem RSV in die Landesliga auf, verletzte sich aber dort in der ersten Spielzeit. Im Gespräch mit WA-Mitarbeiter Markus Liesegang verrät der Kreisläufer unter anderem, warum er zum RSV zurückgekehrt ist, welche Ziele er in der kommenden Saison mit seinem Team anpeilt und wie er seine Konkurrenz beurteilt.

Sie hatten doch, bevor Sie das erste Mal beim RSV eingestiegen sind, eine Auszeit vom Handball genommen?

Ich hatte damals eine Pause vom Handball eingelegt. Dann ist mein Bruder Timo zum RSV gegangen und der hat mich dann ein bisschen belatschert. Dann bin ich ihm gefolgt.

Dann sind Sie gemeinsam ja in die Landesliga aufgestiegen und Sie haben sich gleich verletzt.

Ja. Die Saison war dann komplett vorbei. Danach bin ich dann beim SuS Oberaden eingestiegen. Auch eigentlich wieder wegen meinem Bruder, der ja auch nach Oberaden gegangen ist. Ich habe mir dann erstmal gesagt, ich mache jetzt erst einmal die Vorbereitung mit, weil ich ja auch nicht wusste, wie es klappt nach einem Jahr ohne Handball. Es lief gut. Dann habe ich die Saison bis zum Abbruch gespielt.

Und Sie haben ja auch wirklich überzeugt.

Ja. Es ist echt schade, dass die Saison jetzt so zu Ende gegangen ist. Wir haben ja echt einen ganz guten Streifen gespielt.

Warum sind Sie jetzt wieder zum RSV zurück? Ihr Bruder geht ja diesmal nicht mit.

Nein. Der ist diesmal nicht dabei. Der Kontakt zum RSV war eigentlich immer da. Bei den beiden Spielen gegen den RSV hatte ich natürlich Kontakt. Der Trainer (Red.: Jens Schulte-Vögeling) hat gefragt: Was machst du denn nächste Saison? Nach dem Corona-Aus haben wir einige Telefonate geführt. Ich habe mich aber auch aus sportlichen Gründen dafür entschieden. Eine neue Herausforderung, nochmal eine Liga höher.

Ist das ein besonderes Gefühl, zurückzukehren?

Definitiv. Es ist familiär da, das hat mich ja immer begeistert. Die haben in den letzten Jahren auch echt was auf die Beine gestellt. Was da in den letzten Jahren passiert ist, mit den Aufstiegen, der guten A-Jugend, die auch Meister geworden ist. Oder diese Meisterfeier online. Mit vielen im Vorstand, die sich da richtig reinhauen. Das hat mich gereizt. Ich freu mich schon, da wieder spielen zu dürfen.

Wo sehen Sie sich in der Mannschaft?

Dominik Weigel ist ein guter Kreisläufer. Aber Konkurrenz ist immer da. In der Abwehr sehe ich mich variabel, kann im Innenblock aber auch auf den Halbpositionen spielen. Dort bin ich überall einsetzbar.

Wie sieht es mit der Fitness aus?

Fit bin ich. Ich bin in der Vorbereitung auf die Vorbereitung. Aber das macht die Mannschaft generell schon. Man will ja gut in die Saison starten. Wir müssen konditionell auf einem guten Niveau sein.

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