Fußball

Neues Trainertrio für die
VfK-Frauen

Steffen Serr, neuer Trainer der VfK-Frauen.
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Steffen Serr, neuer Trainer der VfK-Frauen.

Neue Gesichter bei den Fußballerinnen des VfK Nordbögge: Das betrifft zwar nicht den weiterhin kleinen Kader des Kreisligisten, dafür aber die handelnden Personen an der Linie. 

Bönen - Nachdem sich die Mannschaft mit Trainer Olaf Römer in beidseitigem Einvernehmen, wie es hieß, auf ein Ende der Zusammenarbeit einigte, werden nun Steffen Serr als Coach, Martin Francki als sein Co. und Thomas Seepe als Betreuer im Hintergrund das Team durch die Saison führen.

Während Seepe schon früher lange Trainer des Teams war, fällt der Name Serr etwas überraschend. Der 32-Jährige hatte jüngst erst seine Arbeit als Co-Trainer von Lars Lenser bei der Herren-Mannschaft beendet. „Man darf jemand mit so einem Know-How nicht ziehen lassen“, meint Seepe, der bei den VfK-Frauen „nie ganz weg war“, und sprach Serr an, als er Wind davon bekam, dass es bei den Frauen kriselte. „Ich habe mir im Urlaub Gedanken gemacht“, sagt Serr: „Und da ich nicht mehr bei der Ersten gebunden war, stand dem nichts mehr im Wege.“

Serr betritt Neuland

Mit dem Wechsel von den Männern zu den Frauen betritt Serr Neuland. „Das wird definitiv eine Umstellung“, sagt er, „aber ich habe erstmal keine Ziele.“ Festgestellt hat er, dass den Spielerinnen in den vergangenen Monaten der Spaß abhanden gekommen ist. Die Trainingsbeteiligung war häufig gering, die Coronazeit machte das alles nicht besser.

Zum Spaß am Kicken will Serr wieder hinkommen. Dazu hat er sich auch die Unterstützung erbeten. „Ich bin ganz froh, dass Thomas an meiner Seite ist, der sich so gut auskennt und so viele kennt“, sagt Serr. Francki, der noch bei der Ersten aktiv ist, wird „immer, wenn er kann“, dabei sein. Serr: „Im Moment spielen wir immer hintereinander. Da geht es einigermaßen.“

Ein Ziel ist es auch den kleinen Kader von 15 Personen für die Neuner-Mannschaft wieder breiter aufzustellen. „Vielleicht kommen Spielerinnen zurück, aber da gibt es noch nichts Spruchreifes“, sagt Seepe. Irgendwann wollen sie in Nordbögge schließlich auch zum Elfer-Fußball zurückkommen. „Wichtig ist jetzt aber erstmal, dass die Mannschaft weiterbesteht“, betont Seepe.

Am Donnerstag gegen den Kamener SC

Obwohl die Saison schon zwei Wochen läuft, hat das neue Trainerduo noch nichts verpasst. Am ersten Spieltag bat der VfK den Kamener SC wegen Spielermangels um eine Verlegung, am vergangenen Sonntag wurde die Partie gegen SW Frömern vom Gegner coronabedingt abgesagt. Die Begegnung gegen den KSC wird am Donnerstag nachgeholt (19.45 Uhr/Schulzentrum Kamen). „Die Personaldecke ist wie immer dünn“, sagt Serr. Zehn Zusagen gebe es, meint Seepe. Unter der Woche sei es schwer. Die Gastgeberinnen haben am Sonntag beim VfL Kamen 4:2 gewonnen.

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