Neues Dach und mehr - Der RuFV Nordbögge-Lerche will investieren

Der Vorstand des Reit- und Fahrvereins nach der Jahreshauptversammlung.
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Der Vorstand des Reit- und Fahrvereins nach der Jahreshauptversammlung.

Die zweite Garde des Vereins im Vorstand bestätigte die Jahreshauptversammlung des Reit- und Fahrvereins Nordbögge-Lerche am Dienstagabend.

Bönen – Die Stellvertreter Dirk Lambardt (2. Vorsitzender), Berrit Lambardt (2. Geschäftsführerin) und Lisa Kissing (2. Kassiererin) wurden von den 40 Mitgliedern im Corona-Ausweichquartier einstimmig wiedergewählt. Neu im erweiterten Vorstand ist als Beisitzer Harald Goershoff, der Vivian Hangebrauk ersetzt.

Die sportliche Rückschau fiel angesichts weniger Turniere aus. In dem Zusammenhang beschloss die Versammlung, dass die Ehrung der Erfolgreichsten in Zukunft unterbleiben würde, da das Interesse nicht da sei. Die Vereinsjugend soll hingegen weiterhin in den Fokus gerückt werden, allerdings in anderem Rahmen – vielleicht während des Turniers. Apropos Turnier. Ob das nächste im Sommer 2022 wie 2021 wieder nach Dressur und Springen getrennt an zwei Wochenenden stattfinden wird, steht in den Sternen.

Dirk Lambardt hatte zudem angeregt, den Termin von Ende auf Mitte Juli zu verschieben, weil dieser für einige reitbegeisterte Landwirte besser passe. Das Problem dabei: Man müsse sich mit den anderen Vereinen des Kreisreiterverbandes abstimmen. Das werde auf einer Versammlung im Oktober passieren. Als Unding bezeichnete in diesem Zusammenhang Klaus Birwe das Vorgehen einiger ostwestfälischer Vereine und der Reiterlichen Vereinigung, die Turniere genehmigen muss. Weil ein Einspruch aus Gütersloh gegen den Termin des Reitervereins Heessen kam, hätten die ihr Turnier absagen müssen. „Schlimm für kleine Vereine, die viel investieren, wie Heessen in einen neuen Sandplatz.“

Investieren will auch der RuFV. Und zwar soll das Dach der Reithalle sowie die Beregnungsanlage erneuert werden. Der Verein setzt dabei auf Fördermittel aus dem Programm Moderne Sportstätten 2022. „Der Antrag ist gestellt am 16. Juni. Ich habe aber noch niemanden erreicht beim Gemeindesportbund“, erklärte Dirk Lambardt. Als Ansprechperson dort nannte der stellvertretende RuF-Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Rademacher, Geschäftsführer des Verbandes (siehe Kasten). Als Grund für den späten Antrag, obwohl der Gemeindesportverband schon vor zwei Jahren händeringend nach förderfähigen Vereinen außer dem TV RW Bönen, gesucht hatte, nannte Lambardt Kommunikationsprobleme im Vorstand.

Erfreuliches gab der Vorstand den Mitgliedern noch mit auf den Heimweg. Die beliebte Reiterfete ist für den 2. Oktober geplant. „Laut Gesundheitsamt ist das unter der Prämisse geimpft, genesen oder mit PCR-Test aktuell für bis zu 1000 Besucher möglich“, so Dirk Lambardt.

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