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Neue Ideen bei den Lauffreunden

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Von: Markus Liesegang

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Die erste Klausurtagung der Lauffreunde Bönen war ein Erfolg.
Die erste Klausurtagung der Lauffreunde Bönen war ein Erfolg. © Struck

In einem neuen Format haben die Lauffreunde Ideen gesammelt, um ihren Sport für die Zukunft aufzustellen und weiterhin attraktiv zu halten. In der knapp sechsstündigen Klausurtagung wurden auch schon erste Ergebnisse präsentiert. So sollen neue Angebote für Jung und Alt gemacht werden. Auch der beliebte Sommerlauf wird wieder stattfinden.

Bönen - Die erste Klausurtagung der Lauffreunde Bönen in der Fliericher Gaststätte Böinghoff sei ein Erfolg gewesen, betonte Birte Gillmann. Das Vorstandsteam um die Geschäftsführerin hatte sich am Samstag knapp sechs Stunden Zeit am Stück genommen, Ideen zu entwickeln.

„Wir treffen uns zwar regelmäßig einmal im Monat, aber die anderthalb Stunden sind schnell vorbei“, beschrieb Gillmann den Unterschied zur normalen Vorstandsarbeit.

Neue Generation übernimmt

Heraus kam wie gesagt einiges im Wintergarten der Gaststätte. Und es ging beileibe nicht nur um den geplanten Sommerlauf. „Nein. Wir haben dieses Format auch gewählt, weil wir grundsätzlich über die Aufstellung des Vereins nachdenken wollten. Die Besetzung des Vorstandes hat sich ja gewandelt“, so Gillmann. Sie selbst, Schriftführerin Sabine Hermann, der stellvertretende Vorsitzende Marcus Meier und Thorsten Buchholz, der peu à peu die Öffentlickeits-Arbeit von Jürgen Korvin übernimmt, sind eine andere Generation. „Wir wollen das Marketing ankurbeln“, sagt Buchholz. „Und unser Kursangebot, das nach den Osterferien wieder startet, wird überarbeitet. Wir haben jetzt genügend Trainer, um Gruppen nach Leistungsfähigkeit zusammenzustellen“, erklärt Gillmann, eine der Übungsleiterinnen. Ferner wolle der Verein neue Sportangebote für ältere, teils nur noch passive Mitglieder entwickeln. „Fitness für jung und alt ist die Basisidee“, erläutert Korvin. Es habe sich übrigens gelohnt, trotz Corona am Lauftraining draußen festzuhalten. „Die Mitgliederzahl ist stabil geblieben“, sagt Meier. Man denke zudem daran, ein Trainingslager zu veranstalten. Das soll außerhalb von Bönen stattfinden.

Auch das „leidige Thema Vereinskleidung“, so der Vize-Vorsitzende, wollen die Lauffreunde nochmals angehen. „Es wäre schon schön, wenn wir bei Läufen als Verein klar erkennbar wären, einheitlich auftreten würden.“

„Kick and run“ am 26. Juni

Der Sommerlauf ist in trockenen Tüchern. Unter dem Titel „Kick and run“ wird er am 26. Juni ab 11 Uhr am Förderturm stattfinden. Es ist ein Duathlon. „Er soll in erster Linie für die Bönener und Familien sein, nicht unbedingt für Laufsportler“, so Meier. „Es wäre schön, wenn alle Vereine aus Gemeinde teilnehmen würden.“

Gerannt wird sieben Mal die amtlich vermessene Runde über 1,34 Kilometer direkt am Turm. „Es können auch Teams mit bis zu vier Mitgliedern teilnehmen. Die können nach Belieben bestimmen, wer wie viele der Runden läuft“, erklärt Buchholz. Gekickt werden soll mit einem Ball auf Minitore. „Und es wird Strafrunden geben, wenn wer nicht trifft“, sagt Korvin. Wie lang diese sein werden, werde noch überlegt. Auch die Durchführung wolle eine Arbeitsgruppe noch testen.

Ansonsten sei das Drumherum an die klassische Veranstaltung, den Volkslauf am Turm über 10 Kilometer im Januar, angelehnt. „Erbsensuppe im Sommer lassen wir aber weg“, weist Korvin auf eine Änderung in der Verpflegung der Teilnehmer hin. Die legendäre Kuchentheke, Bratwürstchen und Kaltgetränke für danach werde es geben. Anmeldungen sollen ab Mitte April über das Portal Race Result möglich sein. „Der Lauf am Turm wird mit kleinen Änderungen weiter stattfinden“, bestätigt Gillmann. Der „Kick and run“ sei wie gesagt eher ein Event, unter der Prämisse „endlich Corona hinter uns lassen.“

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