Negativtrend der SpVg hält an

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Für die SpVg Bönen (vorne Fatih Korkmaz) gab es gegen Stockum kein Durchkommen.

Bönen -  Die SpVg Bönen hat ihre Negativserie in der Fußball-Kreisliga A1 fortgesetzt. Zum dritten Mal in Folge blieb der Tabellenzweite ohne Sieg, gegen Stockum verlor die Rehbusch-Elf zum zweiten Mal hintereinander mit 0:1. Der Rückstand auf den Spitzenreiter VfL Mark ist damit innerhalb kurzer Zeit auf sieben Punkte angewachsen. „Manchmal merkt man einfach, dass der Wurm drin ist“, meinte Trainer Hendrik Dördelmann.

Der Coach lief selbst aufgrund der langen Ausfallliste in der Innenverteidigung auf. Und die Defensive war es auch, die nach der Partie beide Trainer lobte. „Wir haben defensiv gut gestanden und haben eigentlich nichts zugelassen bis auf das Tor“, meinte Dördelmann. Sein Pendant auf Stockumer Seite, Ralf Gondolf, sah in einer stabilen Abwehr seiner Mannschaft wiederum den Schlüssel zum Sieg. „Von Bönen war nur wenig zu sehen“, erklärte er und empfand den Auswärtserfolg als verdient.

In der Tat waren es chancenarme 90 Minuten am Rehbusch. Im ersten Durchgang verfehlten Thierry Opsölder und Firat Isikli das SpVg-Tor nur knapp. Dördelmann verzeichnete für den Gastgeber ein paar Halbchancen und eine große durch Jörn Holtmann, dessen Schuss SVS-Schlussmann Max Karsch in der 43. Minute stark parierte.

Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern auch nach dem Wechsel. Bönen war zwar engagiert und hatte etwas mehr Ballbesitz. In gefährliche Räume kam die SpVg-Elf damit aber nicht. „Wir haben im Moment nicht die Durchschlagskraft und wir gewinnen zu wenig Zweikämpfe in der Offensive“, meinte Dördelmann resigniert: „Wir sind zu passiv.“

Das Tor des Tages fiel in der 66. Minute. Bönen stand nach einem Ballverlust nicht kompakt genug, während die Stockumer Opsölder auf die Reise schickten, der mit einem Querpass den Torschützen Lars Zimmer bediente. „Das war gut ausgespielt“, lobte auch Dördelmann. Zwei Minuten später bekam Yannic Weißenberg gerade noch den Fuß dazwischen, als Zimmer und Opsölder es mit einer Kopie der Szene in vertauschten Rollen versuchten.

Die SpVg bemühte sich um den Ausgleich, doch Stockum räumte gut ab und machte auch die zweiten Bälle fest. Zudem vergab Firat Isikli das 2:0 vom Elfmeterpunkt „kläglich“, so Gondolf. Bönens Keeper Patrick Heller hatte nach dem Foul von Cengiz Güner an dem Schützen gut pariert (81.). „Bei unseren Kontern kann man das Spiel früher entscheiden“, so der SVS-Trainer. Da sich die Gastgeber aber keine Gelegenheit mehr herausspielten, ging Stockum dennoch als Sieger vom Platz. - WA

SpVg: Heller – Senel (65. Weißenberg), Dördelmann, Schneck, Korkmaz – Güner, Holtmann – Wittwer, Scheibke, Hussein (83. Poljsak) – Herger (50. Kempe)

SVS: Karsch – Ünal, Lupp, Barthel, Rad-staak (67. Gaida) – Löbbecke (42. Tayar), Kozlik – T. Opsölder, Eliyazici, Isikli – Zimmer (81. Bußkamp)

Tor: 0:1 Zimmer (66.)

Bes. Vork.: Heller pariert Elfmeter von Isikli (81.)

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