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Nachgefragt: Florian von Glahn und sein Rekord-Hattrick

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Von: Boris Baur

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Nur acht Minuten benötigte Florian von Glahn für seinen Hattrick gegen den TSC.
Nur acht Minuten benötigte Florian von Glahn für seinen Hattrick gegen den TSC. © Boris Baur

Florian von Glahn avancierte in den Schlussminuten zum Mann des Tages am Fliericher Butterwinkel. Als der TVG am Sonntag gegen den TSC Hamm II kurz davor war, auch das vierte Heimspiel in der Fußball-Kreisliga B1 ohne Sieg zu beenden, schlug der Kapitän zu.

Drei Tore markierte der Mittelfeldspieler zwischen der 83. und 90. Minute und bescherte seinem Team den 4:1-Erfolg. Über seinen Hattrick in Rekordzeit und warum sich Trainer Thorsten Müller ein paar Sprüche anhören muss, sprach er mit Boris Baur.

Drei Tore in acht Minuten: Das ist ja schon fast Lewandowski-Style.

(lacht) Ja. Es kam mir auf dem Platz viel länger vor. Aber so kann man sich täuschen. Das war mein erster Hattrick überhaupt. Das habe ich noch nie geschafft. Ich dachte, das gibt es doch gar nicht.

Und es waren wichtige Tore.

Der Dosenöffner war aber das 1:0 von Basti Eickhoff, obwohl wir leider direkt danach das 1:1 kriegen. Das 2:1 war eine Blitzidee von Fabian Henkel. Wir hatten einen Freistoß, und ich war ganz vorne und ungedeckt. Er hat dann schnell gespielt, und ich brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Mein zweites Tor kam nach einem Ballgewinn von Lucas Breidert im Mittelfeld, der dann sofort nach Außen spielte, damit war die Abwehr auch schon raus. Ich bin auf den Torwart zugerannt und habe einfach an ihm vorbeigeschossen. (Das dritte Tor war ein Elfmeter – Anm. d. Red.).

Den Ausgleich, der trotz der Fliericher Überlegenheit gefallen ist, haben Sie schon angesprochen. Was haben Sie da gedacht?

Ich dachte, ich bin im falschen Film. Wir haben aber extrem stark reagiert und sofort weitergemacht. Wir haben viele Angriffe gestartet und uns viele Torchancen herausgespielt. Das da nicht jeder sofort reingeht, ist aber auch klar. Nach dem 1:1 haben wir unbeirrt weitergespielt und haben uns am Ende belohnt.

Für Flierich war es nach dem schlechten Start der dritte Sieg im vier Spielen. Ist der TVG jetzt in der Saison angekommen?

So langsam wird es besser. Wir hatten am Sonntag auch extrem viele Spieler. Wir hatten eine richtig starke Bank und konnten nachlegen. Mit Simon Maletz und Domenic Wienpahl sind im Mittelfeld frische Kräfte gekommen, die Gas gegeben und Druck gemacht haben.

Alle drei Saisonsiege hat die Mannschaft gefeiert, wenn Trainer Thorsten Müller nicht an der Linie stand. Bekommt er jetzt in der Kabine Sprüche zu hören?

Ach gar nicht. Da wird nur ein bisschen rumgespaßt. Wir sind froh, wenn Thorsten wieder dabei ist. Es gab ein paar Sprüche, aber die kamen auch von ihm.

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