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Nachgefragt: Calvin Ackermann und ein wildes 7:5 am Butterwinkel

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Von: Boris Baur

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7:5 endete die D-Liga-Partie in Flierich.
7:5 endete die D-Liga-Partie in Flierich. © Boris Baur

7:5 lautete das Ergebnis, allerdings nicht in der Tennishalle am Südfeld, sondern im Spiel der Fußballer des TVG Flierich-Lenningsen II gegen Yunus Emre HSV II. Die Kreisliga D ist zwar für torreiche Begegnungen bekannt, aber dieses Resultat ist doch ungewöhnlich. Flierichs Calvin Ackermann war mit seinen drei aufeinanderfolgenden Toren einer der Hauptakteure. Im Gespräch mit Boris Baur spricht der 25-jährige Stürmer über die Partie und den momentan guten Lauf bei ihm selbst und bei der Germania-Zweiten.

7:5 – das war ein wildes Spiel am Sonntag. Wie kam es dazu?

Wir hatten zwei Siege gefeiert, darunter auch gegen den Dritten VfL Kamen III, und an die Leistungen wollten wir anknüpfen. Wie es dann zu dem 7:5 gekommen ist, weiß ich auch nicht richtig. Der Platz am Butterwinkel, die Bedingungen waren nicht die besten. Viele sind ausgerutscht, so hat es einige Fehler in der Abwehr gegeben, aus denen Tore gefallen sind.

Es ging hin und her: 3:1 Flierich, 3:4, dann wieder 5:4, aber Yunus Emre glich in der 85. Minute aus. Der TVG hat dann aber doch noch durch die späten Siegtreffer in der 88. und 90. Minute gewonnen.

Da hat man auch unser Selbstvertrauen gesehen, das wir uns geholt haben. Ich habe mich auf der Bank natürlich sehr gefreut. Wir waren eigentlich gut im Spiel, haben aber zwischendurch den Spielfluss verloren, waren kurz nicht richtig da. Aber dann haben wir uns wieder gefunden und konnten noch gewinnen.

Mit drei Toren (zum 3:1, 4:4 und 5:4) waren Sie selber nicht ganz unbeteiligt.

Da waren zwei Elfmeter dabei, von denen ich einen auch selber rausgeholt habe, den anderen Karsten Wegner. Den dritten habe ich von Marc Hauke aufgelegt bekommen und musste ihn nur noch reinschieben.

Haben Sie schon mal drei Tore geschossen?

Tatsächlich läuft es zurzeit bei mir ganz gut. Ich hatte eine langwierige Verletzung, eine Knochenhautentzündung, war eineinhalb Monate nicht aktiv und habe dann acht Tore in den letzten drei Spielen geschossen. Ich hoffe, dass ich da weiter drauf aufbauen kann.

Einen Spieltag vor der Winterpause ist der TVG Siebter, nachdem der Start nicht so gut war. Wie bewerten Sie die Saison bislang?

Anfangs haben einige Leute gefehlt und es hat gedauert, bis wir uns eingespielt haben. Aber wir finden so langsam zusammen. Da muss ich auch unseren Trainer Andreas Schmidt loben, der die richtigen Aufstellungen gewählt hat. Jetzt wollen wir noch gegen Pelkum II nachlegen. Von dem Kader, den wir haben, könnten wir noch was reißen.

Calvin Ackermann erzielte drei Tore, zwei davon per Elfmeter.
Calvin Ackermann erzielte drei Tore, zwei davon per Elfmeter. © Privat

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