RSV muss gegen Ahlen den Liga-Alltag meistern

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Gegen Oberaden ging es für die RSV richtig zur Sache. Einige Spieler wie Tino Stracke und Lukas Florian (rechts) trugen Blessuren davon.

BÖNEN -  Das nächste Spiel ist immer das Schwerste. Die alte Sportlerweisheit gilt am Samstag für den RSV Altenbögge besonders. Denn nach dem emotionalen Saisonhöhepunkt mit dem Sieg im Spitzenspiel gegen den SuS Oberaden II und dem damit verbundenen Sprung auf Rang eins der Kreisliga-Tabelle, steht für die Handballer des RSV Altenbögge wieder der Alltag an – das Auswärtsspiel zu ungewohnter Zeit um 16 Uhr beim Elften Ahlener SG III in der Friedrich-Ebert-Halle.

„Psychologisch ist das nächste Spiel nach so einem Blockbuster immer schwierig“, weiß RSV-Betreuer Björn Dörnemann. Er tritt daher im Vorfeld der Partie, die die Bönener im Hinspiel locker-leicht mit 41:19 gewannen, in seiner Lieblingsrolle als Mahner auf: „Ich werde dafür sorgen, dass bei niemanden in der Mannschaft oder bei einem anderen Beteiligten der Gedanke keimt, dass es nun, nachdem wir den Ersten geschlagen haben und auf Rang eins stehen, ein Selbstläufer wird.“ Schließlich wäre es fatal, wenn die Altenbögger ihre hart erkämpfte Ausgangslage in Form der Pole Position im Aufstiegsrennen auf der Zielgeraden wieder herschenken würden. „Wir müssen die Konzentration einhundertprozentig hochhalten.“

In der Woche nach dem Triumph gegen Oberaden stand beim RSV allerdings erst einmal Regeneration an. Das bis zum Schluss intensive Topspiel der Liga hat Spuren bei den Akteuren hinterlassen, die in Ahlen mit der ein oder anderen Blessur auflaufen werden. Martin Höhmann legt höchstwahrscheinlich sogar eine Pause ein. „Er spürt seinen Körper“, sagt Dörnemann. Definitiv fehlen wird Lukas Florian, der sich gegen den SuS eine Bänderdehnung zugezogen hat – und dennoch weiterspielte. Er soll seine Verletzung auskurieren. In den Kader rücken dafür wieder Steffen Pieper und je nach Spielverlauf Tjorben Pflug, dessen Schulterprobleme abgeklungen sind.

Mit von der Partie ist auch Keeper Thomas Wollek, der den verhinderten Michael Springhoff ersetzt und in Ahlen mit Dirk Joneleit das Torwart-Duo bilden wird. Eventuell reisen die A-Jugendlichen Guiliano Wöllert und Sebastian Supenkamp, deren Saison bereits gelaufen ist, mit zur ASG. - bob

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