RSV löst schwere Aufgabe gegen Soest mit Bravur

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Auf dem Weg zum Tor: Spielertrainer Thomas Richter traf gegen Soest fünfmal.

BÖNEN -  In der Pause rüstete der Soester TV III auf: Drei A-Jugendliche waren verspätet in die MCG-Halle gekommen und sollten die Kreisliga-Partie beim RSV Altenbögge noch drehen. Nach dem 12:18-Rückstand zur Halbzeit kam der STV zwar wieder heran, die Wende gelang den Gästen jedoch nicht mehr. Bönen agierte clever und fuhr mit einem 37:29-Sieg die zwei Punkte im Aufstiegsrennen ein.

Die Soester waren aber der erwartet große Brocken. Denn gegen das Mittelfeldteam durfte der RSV zu keiner Phase locker lassen. Tat der Gastgeber das doch einmal, war der STV da. Das zeigte sich schon zu Beginn des Spiels. Die Altenbögger erwischten eigentlich einen guten Start, lagen 2:0 und 4:2 vorne. Doch Dörnemann konstatierte später: „Der Einstieg ist uns schwer gefallen.“ Soest glich zum 6:6 aus und war auch beim 8:8 nach 17 Minuten noch auf Augenhöhe. Dann stach Bönen routinierter Joker.

Spielertrainer Thomas Richter hat „ in der Abwehr seine Seite zugemacht und vorne wichtige Tore geworfen“, so Dörnemann. Im Eiltempo zog der RSV auf 16:9 davon, bevor den Gästen in der Schlussphase von Hälfte eins Ergebniskosmetik gelang.

Nach zwei schön herausgespielten Toren von Kreisläufer Mirza Bajramovic schien Bönen dem Sieg entgegenzueilen, doch Soest kämpfte sich zurück. Nach 37 Minuten war der STV wieder auf 20:16 heran. Doch immer, wenn es im zweiten Durchgang knapper wurde, überdrehten die Gäste.

So baute der RSV in der folgenden Unterzahl-Situation nach der Zeitstrafe gegen Mirza Bajramovic den Vorsprung durch zwei Tore von Matthias Michalik auf 22:17 aus. Und als die Soester auf 24:20 verkürzt hatten (41.), schlossen sie dreimal in Folge ohne Torerfolg ab. Die Altenbögger brachten wieder sieben Treffer zwischen sich und dem Kontrahenten (45.). Wobei besonders das 27:20 von Tom Beutner sehenswert war, gingen ihm doch vier Direktpässe von Beutner, Richter und Bajramovic bei einem schnellen Gegenzug voraus.

Zwar kam der STV sogar noch einmal auf 31:27 (52.) in Reichweite, der RSV brachte die Partie aber locker nach Hause. „Wir haben als Mannschaft gewonnen“, sprach Betreuer Björn Dörnemann von einer guten Leistung seines Teams. Nur die Phase Anfang der zweiten Hälfte gefiel ihm nicht: „Da sahen wir uns aus irgendwelchen Gründen genötigt, das Tempo von Soest mitzugehen, und haben überhastet abgeschlossen.“ Dem Erfolg stand diese unkluge Phase allerdings nicht im Weg. - bob

RSV: Springhoff (1.-35.), Joneleit (35.-60.) – Michalik (3), Lublow (4), Stracke (3), Beutner (12/3), Florian (4), Bajramovic (5), Althaus (1), Pieper, Richter (5)

STV: Schönfeld – P. Werkmeister (4), Schrewe (2), C. Lammert, Meiberg (8), Dahmann (4), Topf (1/1), Niehaus, Jungmann, Peters (5), F. Werkmeister , D. Lammert (4/1), Aqua

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