Letzte Chance für die TuS Bönen?

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Außenangreiferin Katharina Buhl fehlt heute Abend im Spiel gegen Lünen.

BÖNEN - Verbandsliga: TuS Bönen – Lüner SV (Donnerstag, 20 Uhr, Goethehalle). Vor einem Entscheidungsspiel stehen die Bönener Volleyballdamen heute Abend gegen den Lüner SV. „Das können und wollen wir gar nicht leugnen“, sagt TuS-Sprecherin Sabrina Schlensog. Schlägt der Gastgeber den Tabellennachbarn, hat das nicht nur Auswirkungen auf die Tabelle. Die Bönenerinnen brauchen den Erfolg auch für die Psyche.

Die Befinden der Bönener Volleyballdamen ist nicht erst seit der 2:3-Niederlage gegen den ASV Senden II angeknackst. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Verbandsliga führte die TuS bereits mit 2:0 Sätzen, verlor die Partie aber dennoch. Senden kletterte auf den Nichtabstiegsplatz, hat momentan fünf Punkte Vorsprung vor der TuS.

Nächstes erreichbares Ziel der Bönenerinnen ist dieser Lüner SV. Die Gäste haben elf Punkte, die TuS neun. Bei einem glatten Sieg würden die Gastgeber nicht nur an Lünen vorbeiziehen, sondern auch an Bielefeld, ebenfalls elf Punkte.

„Wir sind heiß aufs Spiel“, verrät Schlensog. Auch weil die TuS-Damen „Wiedergutmachung“ für die unterirdische Leistung in Lünen betreiben möchten. „Dort haben wir in den Sätzen ja teils mit sieben Punkten geführt.“ Verloren ging das Hinspiel trotzdem glatt mit 0:3.

Ein bisschen mehr „Zug“ kehrte unterdessen ins Training der Mannschaft ein. „Wir müssen nicht nur am Spieltag alles geben, sondern auch im Training voll da sein“, sagt Schlensog. Wichtigstes Ziel in Übungseinheiten wie im Ernstfall: Der schnelle Weg zum Angriffsball des Gegners. „Es gibt doch die einfache Regel beim Volleyball: Der Ball darf nicht ticken“, so die Mannschaftssprecherin.

Also: „Drei Punkte sind gut für die Psyche“, erklärt Schlensog. Und der Blick auf den Spielplan verrät, dass anschließend Spiele gegen Mannschaften auf den Rängen zwei bis vier, also weit schwerere Aufgaben anstehen. Erst zum Abschluss der Spielzeit treffen die TuS-Damen nochmals auf einen direkten Konkurrenten – dann aber könnte es schon zu spät sein, das sprichwörtliche Ruder herumzureißen.

Fehlen wird heute Abend nur Katharina Buhl, die privat verhindert ist. - ml

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