Jüngster Zugang des RSV Altenbögge im Interview:

Laurens Stoffer will "guten Teil" zum Ligaerhalt beitragen

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Laurens Stoffer in Aktion. Er ist der jüngste Zugang des RSV Altenbögge.

Bönen - Laurens Stoffer ist der jüngste Neuzugang des Handball-Verbandsligisten RSV Altenbögge. Mit 19 Jahren ist der Hammer gerade der Jugend entwachsen. Der Rechtshänder soll dem Team des Aufsteigers aus Bönen zu mehr Flexibilität im Rückraum verhelfen.

 Und Stoffer stellt natürlich ein Bindeglied zum nachrückenden eigenen Nachwuchs im Verein dar. WA-Mitarbeiter Markus Liesegang sprach mit dem Neuen. 

Herr Stoffer, Sie kommen vom ASV Hamm, sind Sie dort auch sportlich groß geworden?

In der E- und D-Jugend habe ich noch bei Westfalia Rhynern gespielt. Dann sind wir umgezogen und die Handballabteilung in Rhynern hat ja auch dicht gemacht. Dann war ich beim ASV. In der C-Jugend habe ich ein Jahr in Ahlen gespielt, das hat mir aber nicht so gut gefallen. Den Rest der Jugend war ich wieder beim ASV. 

Können Sie etwas zur Position sagen. Wo spielen Sie am liebsten?

In der Rückraummitte. Halbrechts könnte ich auch, theoretisch.

Wie groß sind Sie? 

1,85 Meter. 

Ist das nicht ein bisschen klein für den Rückraum?

Ach, Quatsch. Sie können ja 1,90 Meter schreiben.

Also leben Sie von der Sprungkraft? 

Ja, genau. Und ich würde sagen, ich habe auch einen ganz passablen Schlagwurf – das hat mir mal jemand gesagt. Und ich kann auch gut mit dem Kreis zusammenspielen. 

Das erste Seniorenjahr haben Sie auch beim ASV verbracht, warum gehen Sie nun zum RSV Altenbögge?

Ich habe in der zweiten und der dritten Mannschaft gespielt, war da mit dem Sportlichen aber nicht so zufrieden. Dann hat mich die Aufgabe Verbandsliga natürlich gereizt, mich da hinein zu fuchsen. Und dann mit einem neuen Verein, eben Altenbögge. Ansonsten habe ich beim ASV eine sehr gute Ausbildung genossen. Unter Rob de Pijper (ASV-A-Jugendtrainer) habe ich einiges gelernt. Ich bin ihm sehr dankbar. Er hat mir doch einiges gezeigt. Er hat mir beigebracht, Verantwortung zu übernehmen. In der Abwehrarbeit bin ich unter ihm deutlich besser geworden. Auch mein Spielverständnis hat in der Zeit deutlich zugenommen. Hätte ich ihn nicht gehabt, wäre ich jetzt auch nicht bei Altenbögge im Kader. 

Und was macht in ihren Augen den RSV aus? 

Ich finde, das Team ist sehr gut zusammengewachsen, die hatten ja ein paar Neuzugänge vor zwei Jahren. Es ist ein sehr gutes Team. Der RSV hat eine sehr gute Ausstrahlungskraft. Wenn man den Namen hört, weiß man gleich, dass die Spiele eng werden. Eine volle Halle ist auch immer schön. Das Vergnügen hatte ich beim ASV eher selten und in Altenbögge ist die ja immer voll. 

Kennen Sie Spieler beim RSV? Es sind ja viele aus Hamm.

Ich kenne einige. 

Wer hat Sie nach Altenbögge geholt?

Ich habe Luca Tröster im Fitnessstudio getroffen. Da haben wir ein bisschen gequatscht und kamen auf die Idee zu sprechen. Jens (Schulte-Vögeling, RSV-Trainer) hat mich dann angesprochen. 

Was erwarten Sie von der kommenden Saison mit dem RSV? 

Ich habe jetzt keine großen Erwartungen, hoffe aber, dass wir den Klassenerhalt packen. Und ich hoffe auch, dass ich einen guten Teil dazu beitragen kann. 

Dann wünsch ich Ihnen, dass sie bald etwas anderes trainieren können als laufen, oder wie halten Sie sich fit?

Ich gehe ab und an wieder ins Fitnessstudio und laufe natürlich. Ich wäre aber froh, wenn ich mal wieder einen Ball werfen dürfte. Laufen ist auf Dauer eher ätzend.

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